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HIVE Bitcoin-Reserven gesunken, aber Umsatz erreicht Rekordniveau

HIVE Bitcoin-Reserven gesunken, aber Umsatz erreicht Rekordniveau

Das kanadische Mining-Unternehmen HIVE Digital Technologies gab bekannt, dass seine Bitcoin-Reserven im letzten Quartal um 331 BTC gesunken sind. Dennoch verzeichnete das Unternehmen einen starken Anstieg des Jahresumsatzes aus Bitcoin-Mining und High-Performance Computing (HPC)-Diensten. Laut einem am Montag veröffentlichten Finanzbericht hält das Unternehmen 150 BTC, während es am Ende des Vorquartals noch 481 BTC waren. Dies berichtet Cointelegraph.com .

Der Rückgang um 331 BTC entspricht bei aktuellen Preisen etwa 23 Millionen USD. Obwohl HIVE den Verkauf dieser Vermögenswerte nicht explizit bestätigt hat, ist der Bitcoin-Preis seit Jahresbeginn um fast 21 % gefallen. Im Geschäftsjahr 2026 schürfte das Unternehmen 2.885 BTC und steigerte seinen Gesamtumsatz gegenüber dem Vorjahr um 158 % auf 297,8 Millionen USD. Dieses Wachstum ist hauptsächlich auf die Erweiterung der Mining-Kapazitäten und Erfolge im HPC-Segment zurückzuführen.

Der Rückgang der Bitcoin-Reserven verdeutlicht, wie öffentliche Mining-Unternehmen das Gleichgewicht zwischen Vermögensaufbau und Expansionskosten halten. HIVE investiert derzeit in energieintensive Mining-Standorte und diversifiziert gleichzeitig in die Infrastruktur für Künstliche Intelligenz (KI). Der Umsatz des Unternehmens aus dem Mining digitaler Währungen belief sich auf 278,3 Millionen USD, während HPC-Dienste 19,5 Millionen USD ausmachten.

Trotz des Umsatzwachstums stiegen auch die Betriebs- und Wartungskosten erheblich. Durch den Ausbau seines Rechenzentrumsnetzwerks erreichten die Abschreibungskosten von HIVE 170,4 Millionen USD, fast das Dreifache des Vorjahreswerts. Angesichts der steigenden Nachfrage nach KI-Diensten plant das Unternehmen, den Jahresumsatz seiner HPC-Abteilung mithilfe von NVIDIA-GPU-Clustern auf 35 Millionen USD zu steigern.

Im Rahmen seiner Zukunftspläne strebt HIVE die Umsetzung eines 320-Megawatt-KI-Rechenzentrumsprojekts im Raum Toronto an. Es wird erwartet, dass dieses Zentrum über 100.000 GPU-Einheiten beherbergen kann. Eine solche Expansion spiegelt einen allgemeinen Trend unter Bitcoin-Minern wider: Da die Mining-Ökonomie komplexer wird, suchen Unternehmen nach neuen Einnahmequellen wie KI und Cloud-Computing.

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