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Trumps politisches Zustimmungsrating auf einem Rekordtief

Auf dem politischen Parkett jenseits des Ozeans sind unerwartete und aufsehenerregende Prozesse zu beobachten. Laut den neuesten Ergebnissen einer Umfrage des Newsweek veröffentlichten Forschungszentrums „American Research Group“ ist die Popularität von US-Präsident Donald Trump in der Bevölkerung auf den niedrigsten Stand seiner zweijährigen Amtszeit gefallen.

Nur 31 Prozent der Amerikaner, die an diesen Analysen teilnahmen, drückten ihre Unterstützung (Zustimmung) für die Politik des Weißen Hauses aus, während ganze 64 Prozent eine negative Haltung gegenüber ihm äußerten. Zum Vergleich: Im April dieses Jahres lagen diese Zahlen bei 32 bzw. 63 Prozent.

Kette von Meinungsumfragen: Wähler wenden sich von Trump ab

Der Rückgang des Ratings des Chefs des Weißen Hauses wird nicht nur von einem Zentrum, sondern auch von anderen führenden US-Medien und Analyseunternehmen einstimmig bestätigt.

Insbesondere die Details anderer großer Umfragen, die im Mai veröffentlicht wurden, sehen wie folgt aus:

  • Umfrage von SSRS und CNN: Von den Befragten sagten 65 Prozent dass sie mit der Arbeit des amtierenden Präsidenten völlig unzufrieden seien, nur 35 Prozent drückten ihre Zustimmung aus. Der negative Indikator ist im Vergleich zum Vormonat um einen weiteren Prozentpunkt gestiegen.

  • Analyse von The Economist: Den Berechnungen vom Mai zufolge billigten 37 Prozent der Amerikaner Trumps Arbeit, während 57 Prozent gegen ihn stimmten.

Besonders bemerkenswert ist, Reuters/Ipsos beobachtete in seiner neuesten Studie einen etwas anderen Trend. Demnach billigten 35 Prozent der Befragten die Arbeit des Präsidenten, während 63 Prozent unzufrieden waren. Wenn man bedenkt, dass die Unterstützung für Trump im April auf ein historisches Minimum (34 Prozent) gefallen war, ist das Vertrauen der Amerikaner in ihn im Mai um nur ein Prozent gestiegen. Reuters-Analysten bezeichnen diese Situation jedoch weiterhin als Krise im allgemeinen Kontext. Denn Donald Trump begann seine zweite Amtszeit im Januar 2025 mit einem deutlich höheren 42-prozentigen Vertrauensvotum .

Gescheiterte Wirtschaftspolitik und interner Unmut

In all diesen einflussreichen Umfragen wurde auch der Hauptfaktor enthüllt, der die Bürger von Trump distanziert. Es stellt sich heraus, dass die Unzufriedenheit der Amerikaner mit der vom Chef des Weißen Hauses verfolgten Wirtschaftspolitik, Inflation und steigenden Preisen heute schneller wächst als je zuvor.

Am besorgniserregendsten ist, dass die Zuneigung zu ihm nicht nur in der breiten Bevölkerung, sondern auch unter den eingefleischten Anhängern der Republikanischen Partei, Trumps eigener Stütze, abkühlt. Laut den von Reuters/Ipsos vorgelegten statistischen Daten:

  • In den ersten Tagen der zweiten Amtszeit (Anfang 2025) erkannten ganze 91 Prozent der republikanischen Wähler Trump an;

  • Bis April dieses Jahres war diese Zahl auf 82 Prozent gefallen;

  • In der letzten Umfrage im Mai gaben nur 79 Prozent der registrierten Republikaner an, ihren Anführer zu unterstützen.

Zwischenwahlen stehen bevor: Wer wird den Kongress kontrollieren?

Im November dieses Jahres findet in den Vereinigten Staaten ein wichtiges politisches Ereignis statt, das das Schicksal des Landes bestimmen wird: die Zwischenwahlen zum Kongress. Nach Abschluss dieser Abstimmungsprozesse wird geklärt, ob die Republikaner ihre Mehrheit in beiden Kammern des Kongresses (Senat und Repräsentantenhaus) behalten können oder nicht.

Janet Hoffman, eine bekannte politische Beraterin der Republikanischen Partei, bewertete diese komplexe politische Situation in einem speziellen Interview mit Reuters:

„Es ist sehr schwierig, genau vorherzusagen, wie sich der Rückgang des Ratings von Donald Trump auf das Ergebnis der Zwischenwahlen im Herbst auswirken wird. Aber eines darf man nicht vergessen: Die absolute Mehrheit der republikanischen Wähler bleibt ihrem Anführer treu. Ein Unterstützungsgrad von 80 Prozent innerhalb der Partei ist immer noch eine sehr große und bedeutende Zahl auf dem politischen Parkett“, betonte die Expertin.

Glauben Sie, dass die Unzufriedenheit des amerikanischen Volkes mit der Wirtschaftspolitik von Donald Trump zur Niederlage der Republikanischen Partei bei den bevorstehenden Zwischenwahlen führen könnte?

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