Russlands Föderaler Antimonopoldienst leitet Verfahren gegen Apple ein

Der Föderale Antimonopoldienst der Russischen Föderation (FAS) hat offiziell ein Verfahren gegen Apple eingeleitet. Grund dafür ist, dass der US-Technologiekonzern eine zuvor ausgesprochene Verwarnung nicht umgesetzt hat, berichtet Tass.ru. Darüber berichtet Ixbt.com berichtet .
Nach Angaben der Behörde hat Apple die Anforderungen nicht erfüllt, auf seinen iPhone- und iPad-Geräten die Vorinstallation des nationalen Messengers Max und des App-Stores RuStore zu ermöglichen. Dies wurde als Verstoß gegen die gesetzlichen Bestimmungen zum Schutz des Wettbewerbs im Land eingestuft.
Gesetzliche Anforderungen und Rechtsprechung
Vertreter des Antimonopoldienstes erinnerten daran, dass ihre Position in solchen Fragen bereits mehrfach in früheren Gerichtsverfahren bestätigt worden sei. Dennoch verzögere das Unternehmen weiterhin die Erfüllung einiger Anforderungen.Insbesondere wurde festgestellt, dass eine am 27. Juli dieses Jahres veröffentlichte aktualisierte iOS-Version die Möglichkeit zur Vorinstallation einer russischen Suchmaschine einführte. Die Anforderungen bezüglich des nationalen Messengers und des alternativen App-Stores, der auch Nutzern in Usbekistan bekannt ist, wurden jedoch weiterhin nicht umgesetzt.
Neue gesetzliche Anforderungen
Zur Erinnerung: In Russland trat am 1. September 2025 ein Gesetz in Kraft, das die Einschränkung der Installation des App-Stores RuStore auf Mobilgeräten verbietet. Seit diesem Datum ist auch die Vorinstallation des nationalen Messengers Max auf allen im Land verkauften Smartphones und Tablets verpflichtend.Die Antimonopolbehörde setzt derzeit ihre Untersuchung des Falls fort. Sollte Apple eines Gesetzesverstoßes für schuldig befunden werden, können gegen das Unternehmen entsprechende finanzielle Sanktionen oder Beschränkungen verhängt werden.

















Kommentare 0
…