Spezielle Hunde, die Bären in Nevada retten, verblüffen alle

Im US-Bundesstaat Nevada werden speziell ausgebildete Karelische Bärenhunde eingesetzt, um Konflikte zwischen Menschen und wilden Bären zu verhindern. Diese Methode schützt nicht nur die Bevölkerung, sondern bewahrt auch Bären vor dem Tod.
Zwei Karelische Bärenhunde namens Boersik und Banjo arbeiten gemeinsam mit Biologen des Nevada Department of Wildlife (NDOW). Sie greifen die Bären nicht an, sondern wurden darauf trainiert, sie durch Bellen, Verfolgen und in manchen Fällen leichtes Zwicken aus bewohnten Gebieten fernzuhalten.
Fachleute nennen diese Methode „negative Konditionierung“. Ziel ist es, bei den Bären ihre natürliche Vorsicht gegenüber von Menschen bewohnten Orten wiederherzustellen. So kehren die Tiere nicht auf der Suche nach leicht zugänglichem Futter in Wohngebiete zurück, sondern ziehen in ihren natürlichen Lebensraum.

Boersik und Banjo vertreiben Bären nicht nur aus städtischen Gebieten, sondern spüren auch unter Häusern versteckte Tiere auf, suchen nach verletzten oder verwaisten Bären und nehmen an Wildtierforschungen teil.
Karelische Bärenhunde wurden in der Region Karelien zwischen Finnland und Russland zur Jagd auf Großwild gezüchtet. Dank ihres Mutes, ihrer starken Instinkte und ihrer Fähigkeit, mit großen Tieren zu arbeiten, gelten sie als eine der effektivsten Rassen im Wildtierschutz.

Das Programm in Nevada wurde Berichten zufolge 2001 mit dem ersten Karelischen Bärenhund — Stryker — gestartet. Seitdem leisten speziell ausgebildete Hunde einen wichtigen Beitrag dazu, dass Bären und Menschen sicher miteinander leben können.

















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