«Barcelona» zieht sich aus dem Rennen um Rodri zurück: Er wartet nur auf «Real»

«Barcelona» zieht sich aus dem Rennen um Rodri zurück: Er wartet nur auf «Real»

«Manchester City»-Mittelfeldspieler Rodri Hernández steht im Mittelpunkt neuer Transfergerüchte. Nach Informationen der spanischen Presse wird «Barcelona» keinen konkreten Versuch unternehmen, den 30-jährigen Fußballer zu verpflichten.

Die Führung des katalanischen Klubs geht davon aus, dass Rodri im Falle eines Abschieds aus England «Real» als wichtigste und nahezu einzige Option betrachten würde. Allerdings haben weder der Spieler, «Manchester City» noch der Klub aus Madrid bislang eine offizielle Einigung über den Transfer bekannt gegeben.

Zieht Rodri die «Barcelona»-Option nicht in Betracht?

Nach der Weltmeisterschaft gab es Berichte über das Interesse von «Real», «Barcelona», PSG und «Bayern» an Rodri.

Laut AS prüfte «Barcelona» nach der Verletzung von Frenkie de Jong Optionen zur Verstärkung des Mittelfelds. Rodri selbst soll jedoch nur zu «Manchester City» verlassen und zu «Real» wechseln wollen. Deshalb halten die Katalanen Verhandlungen, die finanziell und sportlich kompliziert wären, offenbar nicht für sinnvoll.

Das bedeutet nicht, dass «Barcelona» Rodri ein offizielles Angebot unterbreitet und eine Absage erhalten hat. Derzeit geht es lediglich um Transferinformationen, die von spanischen Medien verbreitet werden.

«City» und «Real» müssen sich auf eine Ablöse einigen

Rodris aktueller Vertrag bei «Manchester City» läuft bis Juni 2027. Der englische Klub hatte die Vereinbarung mit dem spanischen Mittelfeldspieler im Jahr 2022 offiziell abgeschlossen.

Quellen zufolge bewertet «Manchester City» den Fußballer mit rund 75 Millionen Euro. «Real» könnte versuchen, den Deal für etwa 50 bis 60 Millionen Euro abzuschließen. Einige Berichte behaupten zudem, der Klub aus Madrid habe sich mit Rodri bereits auf persönliche Vertragsbedingungen bis 2030 geeinigt. Diese Angaben sind jedoch nicht offiziell bestätigt.

Dass Rodris Vertrag nur noch ein Jahr läuft, könnte «Real» in den Verhandlungen einen Vorteil verschaffen. «City» möchte jedoch einen seiner wichtigsten Spieler im Zentrum der Mannschaft nicht deutlich unter dem Marktwert abgeben.

Die Weltmeisterschaft hat seinen Marktwert weiter gesteigert

Rodri war bei der Weltmeisterschaft 2026 einer der wichtigsten Führungsspieler der spanischen Nationalmannschaft. Die «Furia Roja» besiegte Argentinien im Finale in der Verlängerung mit 1:0 und wurde zum zweiten Mal in ihrer Geschichte Weltmeister.

Der Mittelfeldspieler kontrollierte in allen acht Partien des Turniers das Zentrum und gewann den FIFA-Ballon-d’Or als bester Spieler der Weltmeisterschaft.

Damit war es seine zweite große persönliche Auszeichnung innerhalb von zwei Jahren. Rodri gewann bereits 2024 den Ballon d’Or und erreichte als defensiver Mittelfeldspieler die höchste Anerkennung im Weltfußball.

Seine Leistung bei der Weltmeisterschaft zeigte, dass der Fußballer auch nach schweren Verletzungen auf höchstem Niveau zurückkehren kann. Genau dieser Aspekt gilt als einer der wichtigsten Faktoren für seinen erneut gestiegenen Transferwert.

Der Wechsel zu «Real» ist noch nicht entschieden

Obwohl Rodris Wechsel nach Madrid in der spanischen Presse beinahe als unausweichlich dargestellt wird, stehen die entscheidenden Vereinbarungen noch aus.

«Real» muss zunächst einen Kaderplatz für einen ausländischen oder einheimischen Spieler schaffen, sich mit «Manchester City» auf die Ablöse einigen und Rodris medizinischen Zustand bewerten. Einige Quellen berichteten zudem, dass sich der Fußballer nach einem kleinen Eingriff am Rücken in der Reha befinde.

Das Interesse des Klubs aus Madrid an Rodri ist nachvollziehbar: Nach Toni Kroos und Luka Modrić sucht die Mannschaft einen zentralen Spieler, der das Spieltempo kontrollieren und die Defensive mit dem Angriff verbinden kann. Zwischen dem Interesse von «Real» und einem offiziellen Transfer liegt jedoch noch eine erhebliche finanzielle Differenz.

Derzeit gibt es Berichte, wonach «Barcelona» aus dem Rennen ausgestiegen ist und Rodri «Real» als bevorzugte Option betrachtet. Die endgültige Entscheidung wird jedoch nicht durch Gerüchte, sondern erst mit der Bekanntgabe eines von beiden Klubs unterzeichneten Vertrags feststehen.

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