Razzien gegen Frauen mit Hijab beginnen in Tadschikistan

In der tadschikischen Stadt Pandschakent haben lokale Behörden und Strafverfolgungsbehörden Razzien gegen Kleidung gestartet, die als nicht mit den nationalen Werten vereinbar gilt. Das berichteten lokale Medien.
Berichten zufolge zeigen am 4. August veröffentlichte Fotos Beamte im Gespräch mit Frauen, die muslimische Kopftücher tragen, die Haare, Hals und Schultern bedecken. Auch Polizisten nahmen an den Gesprächen teil.
Die Behörden erklärten, das Hauptziel der Maßnahmen bestehe darin, „den Einfluss fremder Kulturen zu verhindern und nationale Traditionen zu bewahren“. Zugleich wurden keine genauen Zahlen dazu veröffentlicht, mit wie vielen Frauen und Mädchen während der Razzien Präventivgespräche geführt wurden.
Quellen zufolge weigerten sich einige Frauen, die Hijab tragen, über ihre Gespräche mit Behördenvertretern zu sprechen. Sie äußerten die Sorge, dass dies negative Auswirkungen auf ihren Arbeitsplatz oder ihr Privatleben haben könnte.

















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