Ingenieure eines Stromversorgungsunternehmens in Taschkent bei Bestechung festgenommen

In der Hauptstadt wurde ein weiterer Korruptionsfall aufgedeckt. Es wurde festgestellt, dass zwei Ingenieure eines Stromnetzunternehmens in einem der Distrikte von Taschkent ihre Dienstpflichten missbrauchten und Schmiergelder forderten.
Den Angaben zufolge stellten die Ingenieure bei der Inspektion eines Stromzählers im Gebäude einer Geschäftsbankfiliale einen Verstoß fest. Bei der Überprüfung wurde bekannt, dass der Zähler über ein fehlerhaftes Schema an das Netz angeschlossen war, weshalb die Verbrauchsabrechnungen unkorrekt geführt wurden. Auf dieser Grundlage wurde ein Bußgeld in Höhe von 400 Millionen Som festgesetzt.
Die Amtsträger versuchten jedoch, diese Situation zum persönlichen Vorteil auszunutzen. Sie boten dem Leiter einer GmbH, die für die Elektroinstallationsarbeiten verantwortlich war, an, das Bußgeld auf 65 Millionen Som zu reduzieren. Im Gegenzug forderten sie 8.000 US-Dollar.
Im Rahmen einer operativen Maßnahme nahmen Mitarbeiter der Regionalverwaltung des Staats-sicherheitsdienstes sowie der Abteilung für die Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität die Ingenieure bei der Entgegennahme des Bestechungsgeldes über einen Dritten fest.
Gegenwärtig wurde in diesem Zusammenhang ein Strafverfahren eingeleitet, und alle Umstände werden eingehend untersucht. Die Ermittlungen dauern an, und es wird erwartet, dass gegen die schuldigen Personen rechtliche Schritte eingeleitet werden.
Die Behörden rufen die Bürger dazu auf, gegenüber solchen Gesetzesverstößen nicht gleichgültig zu sein. Es wurde darauf hingewiesen, dass solche Vorfälle über die Kurzwahlnummer 1520 gemeldet werden können. Dabei wird die Anonymität der Hinweisgeber garantiert.
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