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Künstliche Intelligenz wird in der Nationalbibliothek eingeführt

Die Nationalbibliothek Usbekistans, benannt nach Alischer Nawoi, plant, ihr System zur Betreuung von Lesern auf ein modernes Niveau zu heben. Einem neuen Entwurf eines Regierungsbeschlusses zufolge könnten Technologien der künstlichen Intelligenz, Digitalisierung und automatisierte Analysesysteme umfassend in den Bibliotheksbetrieb integriert werden.

Das Projekt sieht vor, der Nationalbibliothek eine Reihe zusätzlicher Aufgaben im Informations- und Bibliotheksbereich zu übertragen. Insbesondere ist die Entwicklung von Programmen geplant, die mithilfe künstlicher Intelligenz die Interessen und Bedürfnisse der Leser analysieren, passende Literatur empfehlen und den Prozess der Informationssuche vereinfachen.

Diese Neuerung könnte für Leser großen Komfort bieten. Wenn ein Nutzer beispielsweise nach einem Buch oder Artikel zu einem bestimmten Thema sucht, kann die künstliche Intelligenz schneller ähnliche Quellen, empfohlene Literatur und notwendige Informationsressourcen finden. Dies erleichtert die Nutzung der Bibliothek erheblich.

Darüber hinaus ist bis zum 1. August 2027 die Digitalisierung von Informationsressourcen, die Einführung automatischer Erkennungssysteme sowie die Katalogisierung und Klassifizierung von Publikationen vorgesehen. Solche Arbeiten sind für die Bewahrung, Ordnung und schnelle Bereitstellung des Bibliotheksbestands von entscheidender Bedeutung.

Das Projekt sieht auch die Erhöhung der Anzahl interaktiver Dienste und die Schaffung breiterer Möglichkeiten zur Nutzung internationaler Informationsressourcen vor. Dadurch können Leser nicht nur lokale, sondern auch ausländische wissenschaftliche, kulturelle und bildungsbezogene Quellen effektiv nutzen.

Zudem ist geplant, einen Teil des Gebäudes „Ma’rifat Markazi“ der Nationalbibliothek für die Leserbetreuung zuzuweisen. Gleichzeitig könnte eine „Allee der Leser“ in Form einer „Bibliothek unter freiem Himmel“ eingerichtet werden.

Diese Initiative zielt darauf ab, die Bibliothek nicht nur zu einem Ort der Buchaufbewahrung, sondern zu einem Zentrum für modernes Wissen, Kommunikation und kulturelles Umfeld zu machen. Die Schaffung einer offenen, komfortablen und technologisch fortschrittlichen Umgebung soll das Interesse der Jugend am Lesen steigern.

Kurz gesagt, der Einsatz von künstlicher Intelligenz und digitalen Technologien ist für den Betrieb der Nationalbibliothek geplant. Durch Empfehlungen für Leser, die Digitalisierung von Ressourcen, Katalogisierung und den Ausbau interaktiver Dienste passt sich die Bibliothek den Anforderungen einer neuen Ära an. Die Büchersuche wechselt nun in den „Smart-Modus“.

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