USA im Feuer des Krieges mit dem Iran: Trump gibt überraschenden Befehl, Drohnen erstmals eingesetzt

Die Lage im Nahen Osten hat sich erneut verschärft. Die geheimen Schläge von US-Präsident Donald Trump auf iranisches Gebiet und neue Militäroperationen in der Straße von Hormus haben den politischen Konflikt zwischen dem Weißen Haus und dem Kongress verkompliziert. Gleichzeitig wurde erstmals in der Menschheitsgeschichte eine neue Art von Waffe bei militärischen Zusammenstößen getestet.
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Verfassungskrieg zwischen Trump und dem Kongress
Die New York Times berichtet, dass Donald Trump in einem offiziellen Schreiben an die Kongressführung am 10. Juli mitteilte, dass das US-Militär "defensive" Schläge gegen eine Reihe von Zielen im Iran durchgeführt habe. Dieser Brief, der am 13. Juli an die Öffentlichkeit gelangte, fachte den alten Streit zwischen dem Weißen Haus und der Legislative neu an.
Der Kern des Konflikts: Beide Kammern des US-Kongresses hatten zuvor Resolutionen verabschiedet, die den Präsidenten verpflichten, eine formelle Zustimmung für den Beginn oder die Fortsetzung militärischer Aktionen einzuholen. Das Weiße Haus behauptet jedoch, dass Trump als Oberbefehlshaber der Streitkräfte das Recht habe, im Rahmen seiner verfassungsmäßigen Befugnisse unabhängig zu handeln.
Militäroperationen: Erstmals in der Geschichte wurden Seedrohnen eingesetzt
Das US-Zentralkommando (CENTCOM) hat massiven militärischen Druck auf den Iran ausgeübt. In den letzten Tagen wurden folgende Notfall-Militäraktionen durchgeführt:
Dritte nächtliche Operation: Am 13. Juli um 16:45 Uhr Washingtoner Zeit begannen auf direkten Befehl Trumps weitere Luftangriffe gegen die iranischen Streitkräfte. Ziel ist es, Irans Fähigkeit zu zerstören, zivile Schiffe in der Straße von Hormus zu bedrohen.
Seeblockade wiederhergestellt: Ab dem Abend des 14. Juli werden alle Schiffe, die in iranische Häfen ein- und auslaufen, streng von der US-Marine kontrolliert. Für friedliche Schiffe, die nicht gegen internationales Recht verstoßen, bleibt die Durchfahrt offen.
Historischer Angriff: Beim Angriff auf den iranischen Marinestützpunkt in Bandar Abbas am 12. Juli setzte das US-Militär erstmals drei unbemannte Seedrohnen (Überwasser-Drohnenboote) für offensive Zwecke ein. Dies war das erste Experiment dieser Art in der US-Militärgeschichte.
Irans Gegenschlag und das gebrochene Friedensabkommen
Die iranische Seite ließ die US-Angriffe nicht unbeantwortet. Laut dem staatlichen Rundfunksender (IRIB) griffen die iranischen Streitkräfte mit unbemannten Fluggeräten (Kamikaze-Drohnen) US-Militärbasen in Kuwait an.
Dabei war am 17. Juni dieses Jahres ein Abkommen zwischen beiden Ländern zur Einstellung der Kampfhandlungen und zur Aufhebung der Blockade in der Straße von Hormus unterzeichnet worden. Doch dieser Frieden hielt nicht lange:
Datum | Chronologie der Ereignisse und Zusammenstöße |
17. Juni | Ein vorläufiges Friedensabkommen zwischen den USA und dem Iran wurde unterzeichnet. |
25. Juni | Eine iranische Drohne griff einen zivilen Tanker in der Straße von Hormus an. Das Abkommen wurde gebrochen. |
7.-8. Juli | Die USA begannen Luftangriffe. Auf dem NATO-Gipfel kündigte Trump an, dass das Memorandum mit dem Iran aufgehoben sei und er nicht persönlich mit Teheran verhandeln werde. Ölsanktionen wurden wieder eingeführt. |
11. Juli | Hinter verschlossenen Türen schoben iranische Beamte die Schuld auf "außer Kontrolle geratene Strukturen". |
12.-13. Juli | Seedrohnenangriff auf Bandar Abbas und Beginn der dritten großen US-Operation. |
Geheime Gespräche hinter den Kulissen: "Wir haben einen Fehler gemacht"
So angespannt die Lage auch ist, die diplomatischen Kanäle sind nicht vollständig geschlossen. Reuters berichtet unter Berufung auf zuverlässige Quellen, dass iranische Vertreter während geheimer Verhandlungen am 11. Juli eine überraschende Erklärung abgegeben haben.
Diplomatisches Leck: Iranische Beamte behaupteten, die Angriffe auf zivile Schiffe in der Straße von Hormus seien nicht auf Befehl des offiziellen Teherans erfolgt, sondern von "bestimmten internen Gruppen, die außer Kontrolle geraten sind". Ein iranischer Vertreter, der an den Verhandlungen teilnahm, erklärte offen: "Wir haben einen Fehler gemacht. Lassen Sie uns jetzt die Verhandlungen fortsetzen", und bat die USA, zum Abkommen zurückzukehren.
Bisher hat das Weiße Haus diesen Vorschlag entschieden abgelehnt und erhöht den wirtschaftlichen und militärischen Druck weiter auf das Maximum. Das Feuer des Krieges in der Straße von Hormus, die als wichtigste Arterie für Industrie und Welthandel gilt, könnte zu einem drastischen Anstieg der Ölpreise auf dem Weltmarkt führen.


















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