Vier Minuten Meisterschaft: Das historische Drama zwischen Schalke und Bayern

Vor fünfundzwanzig Jahren, am 19. Mai 2001, erlebte der deutsche Fußball einen der dramatischsten Momente seiner Geschichte. An jenem Tag, als der FC Schalke 04 sein Spiel beendet hatte und kurz vor der Meisterfeier stand, glich der FC Bayern in Hamburg aus und entriss den Gastgebern den Titel. Dies berichtet Goal.com .
Gerald Asamoah erinnert sich an diese Momente und sagt, dass er die Tränen der Fans und die schmerzhafte Stille auf dem Platz immer noch im Herzen spürt. Während die Schalker Spieler glaubten, nach ihrem Sieg Meister zu sein, veränderten Bayern-Torwart Oliver Kahn und der Freistoß von Patrik Andersson alles.
Der von Schiedsrichter Markus Merk gegebene indirekte Freistoß sicherte dem FC Bayern die nächste Bundesliga-Meisterschaft. Asamoah erinnert sich, dass er aus Angst nicht auf den Fernseher schauen konnte und nach der totenstille in der Kabine erkannte, dass alles vorbei war.
Cheftrainer Huub Stevens betonte nach diesen Ereignissen, dass sein Glaube an den Fußballgott geschwunden sei. Obwohl Schalke 04 in jener Saison den DFB-Pokal gewann, konnte der Titel „Meister der Herzen“ für die Fans niemals die echte Meisterschale ersetzen.
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