Frank Leboeuf: Kylian Mbappe ist kein Anführer, er ist zu egoistisch

Der legendäre französische Verteidiger Frank Leboeuf hat vor der Weltmeisterschaft 2026 scharfe Kritik an Kylian Mbappe geübt. Der Weltmeister von 1998 behauptet, dass der Star von Real Madrid aufgrund seines Egoismus kein echter Kapitän ist, der die Nationalmannschaft zu Siegen führen kann. Dies berichtet Goal.com .
Laut Leboeuf ist Mbappe zwar das Gesicht des französischen Fußballs, aber seine individualistische Denkweise passt nicht zum Teamgeist. Obwohl der ehemalige Verteidiger Mbappe für einen gut erzogenen jungen Mann hält, betonte er, dass seine Einstellung zum Fußball den kollektiven Werten widerspricht. Seiner Meinung nach muss ein echter Anführer die Interessen des Teams über seine eigenen stellen.
Der ehemalige Spieler nannte auch geeignetere Kandidaten für die Kapitänsbinde. Aus Leboeufs Sicht zeichnen sich Spieler wie Arsenal-Verteidiger William Saliba und der erfahrene Mittelfeldspieler N'Golo Kante durch ihre Bereitschaft aus, sich für das Team aufzuopfern. Er würdigte auch Antoine Griezmann, der kürzlich seine Nationalmannschaftskarriere beendet hat, als einen wahren Anführer.
Beim Vergleich der aktuellen Generation mit der goldenen Mannschaft von 1998 räumte Leboeuf ein, dass das aktuelle Team in der Offensive stärker ist. Er betonte jedoch, dass seine Generation in Bezug auf defensive Stabilität und mannschaftliche Geschlossenheit überlegen war. Er glaubt, dass Mbappe zwar ein Superstar sein mag, aber nicht der beste Teamkollege der Welt ist.
Die französische Nationalmannschaft unter der Leitung von Didier Deschamps bereitet sich auf die kommende Weltmeisterschaft in Nordamerika vor. Es wird erwartet, dass Leboeufs kritische Äußerungen die Debatte um Mbappes Rolle als Kapitän weiter anheizen werden.
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