FIFA könnte die Weltmeisterschaft in den Winter verlegen

FIFA könnte die Weltmeisterschaft in den Winter verlegen

Die FIFA könnte nach 2030 die Austragung der Weltmeisterschaften im traditionellen Sommer erneut überdenken. Grund dafür sind Probleme im Zusammenhang mit extremer Hitze während der Turniere, der Gesundheit der Spieler und der Sicherheit der Fans.

Der Klimawandel beginnt auch den Fußballkalender zu beeinflussen. Nun wird die Möglichkeit diskutiert, künftige Weltmeisterschaften wie in Katar in den Wintermonaten auszutragen.

38 Grad Hitze sorgen bei der FIFA für Besorgnis

Laut RMC Sport diskutiert die FIFA-Führung, wie sinnvoll es ist, die Weltmeisterschaft im Juni und Juli auszutragen.

Die extrem hohen Temperaturen beim Turnier 2026 in den USA, Kanada und Mexiko waren ein weiterer Auslöser.

So könnte die Temperatur in Philadelphia zum Zeitpunkt des Anpfiffs des Achtelfinales zwischen Frankreich und Paraguay auf bis zu 38 Grad steigen.

In der Stadt wurde bereits eine Hitzewarnung ausgegeben. Die Spieler sind zudem gezwungen, auch unter solchen widrigen Wetterbedingungen zu trainieren.

Die Katar-Erfahrung wird erneut erwähnt

Bei der FIFA wird der Erfahrung der 2022 in Katar ausgetragenen Weltmeisterschaft besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Dieses Turnier war aufgrund der klimatischen Bedingungen vom Sommer in die Monate November und Dezember verlegt worden.

Viele Experten stellten während des Turniers fest:

  • die Spielqualität war hoch;

  • die Spieler befanden sich in guter körperlicher Verfassung auf dem Platz;

  • bei den Nationalmannschaften wurde weniger Ermüdung beobachtet.

Aus diesem Grund unterstützen einige Fußballvertreter die Idee, die Weltmeisterschaft mitten in der europäischen Saison auszutragen.

Die WM 2030 findet noch im Sommer statt

Die Weltmeisterschaft 2030, die von Spanien, Portugal und Marokko ausgerichtet wird, findet dem bestätigten Kalender zufolge im Sommer statt.

Bei der FIFA sorgen jedoch die klimatischen Bedingungen in einigen Städten für ernsthafte Besorgnis.

In Marrakesch könnten die Temperaturen im Juni und Juli 40 Grad übersteigen. Spiele unter solchen Bedingungen auszutragen, könnte für Spieler wie auch für Fans gefährlich sein.

Das Problem beschränkt sich nicht auf das Stadion

Laut Vertretern der Organisation ist die Hitzefrage nicht nur mit der Stadiontemperatur während der Spiele verbunden.

Die FIFA muss auch folgende Faktoren berücksichtigen:

  • Trainingsbasen, in denen die Spieler üben;

  • Fan-Zonen, die für die Anhänger organisiert werden;

  • Arbeitsbedingungen für Stadion- und Turnierpersonal;

  • Anstoßzeiten der Spiele;

  • Sicherheit der sich in der Stadt bewegenden Touristen.

Die Austragung der Weltmeisterschaft im Sommer könnte also die gesamte Turnierinfrastruktur erheblich belasten.

Das Turnier 2034 soll im Winter stattfinden

FIFA-Präsident Gianni Infantino hatte zuvor die Möglichkeit einer Überarbeitung des Kalenders großer Wettbewerbe nicht ausgeschlossen.

Laut der Quelle wird die Weltmeisterschaft 2034 in Saudi-Arabien mit großer Wahrscheinlichkeit in den Winter gelegt.

Das Schicksal der Sommer-Weltmeisterschaften wird von Entscheidungen abhängen, die nach 2030 getroffen werden. Wenn der Klimawandel anhält, könnte die Austragung von Weltmeisterschaften im Sommer bald der Geschichte angehören.

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