Unai Simon über Cristiano Ronaldo: „Ich glaube nicht, dass es sein letzter Tanz ist"

Unai Simon über Cristiano Ronaldo: „Ich glaube nicht, dass es sein letzter Tanz ist"

Spaniens Nationaltorwart Unai Simon teilte seine Gedanken über Portugals Kapitän Cristiano Ronaldo vor dem Viertelfinale der Weltmeisterschaft zwischen den beiden Mannschaften. Der erfahrene Torhüter hält den 41-jährigen Stürmer noch immer für einen der gefährlichsten Fußballspieler der Welt und wies Gespräche über das Ende seiner Karriere zurück. Goal.com berichtete .

Obwohl viele Experten und Fans dieses Turnier als Ronaldos „letzten Tanz" auf der internationalen Bühne bezeichnen, stimmt Simon dem nicht zu. Seiner Meinung nach hat der legendäre Stürmer nicht die Absicht, seine Schuhe an den Nagel zu hängen, und seine körperliche Verfassung bleibt auf hohem Niveau.

Meisterschaft in der Gefahrenzone

Laut Unai Simon befindet sich Cristiano Ronaldo zwar nicht mehr auf dem Höhepunkt von vor sechs oder sieben Jahren, doch seine Torgefahr und seine Instinkte im Strafraum sind unverändert. Wie O Jogo berichtet, erklärte der spanische Torhüter, dass der beste Weg, den Gegner zu stoppen, darin besteht, ihn so weit wie möglich vom Tor fernzuhalten.

„Der aktuelle Cristiano bei der Weltmeisterschaft ist nicht derselbe Spieler, der vor sechs oder sieben Jahren auf seinem absoluten Höhepunkt stand. Aber wir müssen ihn so weit wie möglich von unserem Strafraum fernhalten. Im Finale der Nations League hatte er im Strafraum nur eine einzige Chance und verwandelte sie. Er hat die Torgefahr, von der jedes Team träumt", sagte Simon.

Der spanische Torhüter ging auch auf Ronaldos Erfahrung ein. Seiner Meinung nach ist der ehemalige Real Madrid und Manchester United Star unübertroffen, wenn es darum geht, das Spiel zu lesen, Räume zu finden und ein Verständnis mit seinen Mitspielern aufzubauen. Wenn er den Ball im Strafraum bekommt, könnte das für jede Abwehr verheerend sein.

Medienhype und Realität

„Ich glaube nicht, dass dies Cristianos letzter Tanz ist. Jedes Spiel hat seine eigene Bedeutung. Im Moment sollte der Hauptfokus auf dem liegen, was auf dem Platz passiert, nicht auf dem Medienhype", fügte der Torhüter hinzu. Simons Worte werden als Hinweis darauf interpretiert, dass Ronaldo auch bei der nächsten Weltmeisterschaft dabei sein könnte.

Das bevorstehende Spiel zwischen Portugal und Spanien wird nicht nur als Rivalität zwischen zwei Nachbarländern gesehen, sondern auch als Partie, die über das Schicksal eines der größten Fußballspieler unserer Zeit entscheidet. Es ist nur natürlich, dass dieses Duell auch bei den Fußballfans in Usbekistan großes Interesse weckt, da Ronaldos jeder Zug weiterhin im Rampenlicht des Weltfußballs steht.

Zur Information: Cristiano Ronaldo hat in seiner Karriere fünfmal den Ballon d'Or gewonnen und mit der portugiesischen Nationalmannschaft die Europameisterschaft und die Nations League gewonnen. Sein Rekord für die meisten internationalen Tore wird voraussichtlich noch lange unübertroffen bleiben.

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