Mikel Merino schießt Spanien ins Viertelfinale: Cristiano Ronaldo und Portugal geschlagen

Mikel Merino schießt Spanien ins Viertelfinale: Cristiano Ronaldo und Portugal geschlagen

Im Spitzenspiel des WM-Achtelfinales besiegte Spanien Portugal knapp mit 1:0 und zieht in die nächste Runde ein. Das Schicksal der Partie entschied der eingewechselte Arsenal-Mittelfeldspieler Mikel Merino mit seinem einzigen Treffer. Dieser Sieg bringt nicht nur die „Furia Roja“ eine Runde weiter, sondern könnte auch das letzte WM-Spiel für den legendären Cristiano Ronaldo gewesen sein, berichtet Goal.com.

Das Spiel begann wie erwartet vorsichtig. Spanien versuchte von den ersten Minuten an, das Spiel zu kontrollieren. Mikel Oyarzabal hatte eine gute Gelegenheit zur Führung, doch sein Schuss ging knapp am Pfosten vorbei. Auch das junge Talent Lamine Yamal versuchte es mit seinem typischen Zug zur Mitte, doch Portugals Torhüter Diogo Costa parierte stark und entschärfte die Gefahr.

Portugals Defensivtaktik und Ronaldos blasser Abend

Portugal gelang es, das spanische Offensivpotenzial durch eine disziplinierte Defensive zu bändigen. Besonders Lamine Yamal wurde von den gegnerischen Verteidigern eng bewacht, was die Kreativität Spaniens einschränkte. Im Gegenzug ließen die spanischen Verteidiger dem von Cristiano Ronaldo angeführten Angriff kaum Raum. Laut einer Analyse von Goal.com blieb Ronaldo über das gesamte Spiel hinweg von gefährlichen Situationen isoliert.

Die zweite Halbzeit verlief eher schleppend. Obwohl Spanien deutlich mehr Ballbesitz hatte, tat man sich schwer, das kompakte Abwehrbollwerk Portugals zu durchbrechen. Um das Spiel zu beleben, wechselte Luis de la Fuente in der 85. Minute Spieler wie Ferran Torres und Mikel Merino ein. Diese Entscheidung des Trainers änderte den Ausgang der Partie grundlegend.

Der entscheidende Treffer und der Super-Joker

In der 91. Minute verwertete Mikel Merino eine Flanke von Ferran Torres präzise zum Siegtreffer. Diogo Costa war in dieser Situation machtlos, und Spanien sicherte sich einen dramatischen Sieg. Merino entwickelt sich in letzter Zeit zu einem echten „Super-Joker“ für die Nationalmannschaft; seine Fähigkeit, in entscheidenden Momenten zu treffen, ist zu einer der Hauptwaffen Spaniens geworden.

Diese Niederlage bedeutet das Aus für Portugal. Für den 39-jährigen Cristiano Ronaldo ist es sehr wahrscheinlich, dass dies die letzte Weltmeisterschaft seiner Karriere war. Seine Teilnahme an großen Turnieren könnte sich nun auf Europameisterschaften beschränken, doch der Traum vom globalen Titel bleibt unerfüllt.

Auch wenn dies spielerisch nicht das schönste Spiel für Spanien war, ist das Ergebnis von enormer Bedeutung. Die Mannschaft zeigte defensive Stabilität und die Fähigkeit, Chancen im richtigen Moment zu nutzen. Nun warten sie auf ihren Viertelfinalgegner, während Mikel Merino seine Ambitionen auf einen Stammplatz weiter untermauert hat.

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