Wie konnte Itauma trotz Führung gegen Hrgović durch K.o. verlieren?

Der Schwergewichts-Meisterschaftskampf im Londoner Ring bot Boxfans eines der dramatischsten Enden des Jahres. Der 34-jährige erfahrene kroatische Boxer Filip Hrgović besiegte das 21-jährige britische Supertalent Moses Itauma in der 9. Runde durch technischen K.o. und sicherte sich den vakanten, prestigeträchtigen IBF-Weltmeistergürtelund holte den Titel.
Nach Kampfende veröffentlichte das internationale Compubox Portal für computergestützte Statistiken Zahlen, die die Fans noch mehr in Erstaunen versetzten – bis zum Abbruch des Kampfes verzeichnete der britische Boxer in fast allen Bereichen die doppelte Trefferquote.
Statistische Überlegenheit und die bittere Realität im Ring
Der von Compubox veröffentlichte Abschlussbericht der Schläge zeigt, mit wie viel Druck und Geschwindigkeit Moses Itauma agierte:
Gesamtzahl der Treffer: Itauma landete 163 präzise Schläge, während Hrgović nur auf 90 kam;
Jabs (Führhände): Mit einem Verhältnis von 39 zu 26 lag der Brite auch nach Punkten in Führung;
Power Punches (Schlagkraft): Der junge Star landete fast doppelt so viele Power Punches wie der Kroate — 124 zu 64.
Trotz der statistischen Überlegenheit führte die Erschöpfung des Briten in der 8. bis 9. Runde aufgrund mangelnder Krafteinteilung und das Handtuchwerfen durch seine Ecke zu einem vorzeitigen Ende des Kampfes.
Der nächste Kampf des neuen Champions: Wer wird der Gegner?
Filip Hrgović, der mit diesem historischen Sieg der erste Schwergewichts-Weltmeister in der Geschichte Kroatiens wurde, wird sich nicht lange ausruhen:
Duell gegen Frank Sanchez: Internationalen Insidern zufolge wird der neue Champion seinen IBF-Gürtel voraussichtlich in seinem nächsten Kampf gegen den erfahrenen und technisch versierten kubanischen Boxer Frank Sanchezverteidigen.


















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