Wie Erling Haaland das Geheimnis enthüllte, im Manchester-Derby nicht ins Abseits zu geraten

Im jüngsten Spitzenspiel der englischen Premier League feierte Manchester City einen knappen 1:0-Sieg gegen den Erzrivalen Manchester United. Das einzige Tor des Spiels erzielte Erling Haaland in der zweiten Halbzeit. Die Partie war nicht nur von intensivem Kampf geprägt, sondern stand aufgrund strittiger Schiedsrichterentscheidungen auch im Mittelpunkt der Diskussionen. Dies berichtet Goal.com berichtet.
In der 60. Minute erzielte der norwegische Stürmer den Führungstreffer, doch der Linienrichter hob sofort die Fahne und signalisierte eine Abseitsstellung. Die Szene wurde daraufhin lange per VAR überprüft, bevor der Schiedsrichter das Tor schließlich anerkannte. Obwohl diese Entscheidung auf dem Platz für hitzige Debatten sorgte, brachte Manchester City den Sieg über die Zeit.
Schiedsrichterfehler und VAR-Entscheidung
Wie Sky Sports berichtet, räumte die Schiedsrichtervereinigung PGMOL nach dem Spiel ein, dass bei der Anerkennung des Tores ein schwerwiegender Fehler unterlaufen sei. In der Stellungnahme hieß es, dass ein Mitspieler von Erling Haaland zum Zeitpunkt des Zuspiels im Abseits stand und aktiv ins Spielgeschehen eingriff. Es wurde eingeräumt, dass das VAR-System diese subjektive Beeinflussung nicht korrekt bewertet und den Schiedsrichter nicht zur Überprüfung am Monitor aufgefordert hat. Manchester United wurde für diesen Fehler um Entschuldigung gebeten.Obwohl die ursprüngliche Entscheidung des Schiedsrichters beim Spieler selbst für Proteste sorgte, war er zuversichtlich, dass sich die Situation zu seinen Gunsten klären würde. Nach dem Spiel sprach Erling Haaland über seine Fähigkeit, Abseitsfallen zu vermeiden, und verriet, dass er Schiedsrichter Michael Oliver gesagt habe, er nehme die Situation persönlich. „Ich spiele normalerweise nicht im Abseits, deshalb habe ich dem Schiedsrichter gesagt, dass ich die Entscheidung persönlich nehme“, so der Stürmer.
Einzigartiges räumliches Gespür auf dem Platz
Laut The Athletic ist das ausgeprägte räumliche Gespür des norwegischen Torjägers kein Zufall. Seit seinem Wechsel zu Manchester City hat er seine Abseitsquote drastisch gesenkt. Während er bei Borussia Dortmund noch auf durchschnittlich 0,55 Abseitsstellungen pro 90 Minuten kam, liegt dieser Wert nun bei 0,2. In den letzten zwei Jahren standen 43 andere Premier-League-Spieler häufiger im Abseits als er.Erling Haaland gerät selten in ungünstige Positionen, da er ein exzellentes Gespür für die Flugbahn des Balls hat und sich perfekt an der Abseitslinie bewegt. Diese einzigartige Fähigkeit macht den Angriff von Manchester City noch gefährlicher und bereitet den gegnerischen Verteidigern ständige Kopfschmerzen.

















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