Liverpool holt Julian Ward als Sportdirektor zurück

Ein bekanntes Gesicht kehrt als Sportdirektor zum FC Liverpool zurück. Der englische Klub hat die offizielle Ernennung von Julian Ward für diese Position bekannt gegeben. Er hat seine neue Aufgabe mit sofortiger Wirkung angetreten.
Für Ward ist dies kein neues Kapitel beim FC Liverpool. Er war bereits jahrelang in verschiedenen Schlüsselpositionen innerhalb der Klubstruktur tätig, hatte das Amt des Sportdirektors bereits inne und wird nun erneut die Fußballstrategie sowie die Transferaktivitäten des Vereins leiten.
Julian Ward ist zurück beim FC Liverpool
Julian Ward stieß 2012 zum FC Liverpool. Im Laufe seiner Karriere leitete er das europäische Scouting, war für die Betreuung der Leihspieler verantwortlich und arbeitete als stellvertretender Sportdirektor.
Ward wurde 2022 Sportdirektor des FC Liverpool. Er verließ den Posten jedoch 2023 und wurde durch Jörg Schmadtke ersetzt. In der damaligen offiziellen Mitteilung des Klubs wurde hervorgehoben, dass Ward mehr als zehn Jahre mit Liverpool zusammengearbeitet hatte.
Nun ist der Experte an das Zentrum der sportlichen Führung an der Anfield Road zurückgekehrt.
Mit welcher Erfahrung kehrt Ward zurück?
Vor seinem Wechsel zum FC Liverpool war Julian Ward bei Manchester Cityund im System des portugiesischen Fußballverbandes tätig.
Zuletzt arbeitete er als Technischer Direktor bei der Fenway Sports Group, den Eigentümern des FC Liverpool. Diese Erfahrung wird nun in seiner neuen Rolle in der zentralen Fußballabteilung des Klubs eingebracht.
In dieser Hinsicht ist die Ernennung von Ward weniger die Verpflichtung eines externen Experten als vielmehr die Rückkehr einer Führungskraft in eine Schlüsselposition, die das System des Klubs bestens kennt.
Die Entscheidung nach dem Abgang von Richard Hughes
Die Ernennung von Ward erfolgte, nachdem die Position des Sportdirektors beim FC Liverpool vakant geworden war.
Richard Hughes hatte bekannt gegeben, dass er sein Amt als Sportdirektor zum 5. September 2026 niederlegen werde. Der Klub würdigte seinen Beitrag während seiner Amtszeit und teilte mit, dass der Prozess zur Suche eines Nachfolgers eingeleitet wurde.
Drei Wochen später traf der FC Liverpool seine Wahl für diese Position — der Klub wandte sich erneut an Julian Ward.
Nun stehen Ward neue Aufgaben bevor
Julian Ward spielt eine zentrale Rolle bei den Fußballoperationen, der Transferpolitik und strategischen Fragen rund um den Spielerkader des FC Liverpool.
Der Verein erlebt derzeit auch eine neue Ära auf der Trainerbank. Im Sommer 2026 ernannte der FC Liverpool Andoni Iraola zum Cheftrainer. Der spanische Fachmann trat an der Anfield Road die Nachfolge von Arne Slot an.
Daher ist die Rückkehr von Ward ein wichtiger Baustein für die Zusammenarbeit mit Iraola im neuen sportlichen Führungssystem des Klubs.
Mike Gordon: „Seine Erfahrung ist von unschätzbarem Wert“
Mike Gordon, Präsident der Fenway Sports Group, bewertete die Rückkehr von Julian Ward zum FC Liverpool sehr positiv.
Die Klubführung betonte, dass Wards frühere Tätigkeit, seine Kontakte auf dem Fußballmarkt und sein tiefes Verständnis für die internen Strukturen des FC Liverpool die Arbeit der Fußballabteilung weiter stärken werden.
Wards Aufgabe beschränkt sich nun nicht mehr nur auf Transfers. Er wird Teil des Systems sein, in dem wichtige Entscheidungen über die allgemeine Fußballstrategie, das Scouting, die Kaderplanung und andere sportliche Belange getroffen werden.
Ein bekanntes Gesicht beim FC Liverpool, aber eine neue Ära
Die Rückkehr von Julian Ward zum FC Liverpool bedeutet, dass ein dem Klub vertrauter Experte erneut eine verantwortungsvolle Position übernimmt.
Es wird erwartet, dass die Erfahrung, die er während seiner ersten Amtszeit gesammelt hat, seine Arbeit bei der Fenway Sports Group in den Folgejahren sowie seine Kenntnis der internen Prozesse nun in seiner neuen Rolle von großem Nutzen sein werden.
Das Wichtigste ist, dass mit dem Amtsantritt von Andoni Iraola als neuem Cheftrainer eine neue Phase der sportlichen Führung an der Anfield Road beginnt, in deren Zentrum erneut Julian Ward steht.

















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