SpaceX IPO-Antrag: Elon Musk, KI und Starship-Pläne

SpaceX, das vor 24 Jahren von Elon Musk gegründete Luft- und Raumfahrtunternehmen, hat endlich seinen IPO-Antrag (Börsengang) eingereicht. Auch nach dem Börsengang wird Musk als CEO, CTO und Vorstandsvorsitzender im Zentrum bleiben. Die am Mittwoch nach Börsenschluss veröffentlichten Dokumente zeigen, dass SpaceX nicht mehr nur ein Hersteller wiederverwendbarer Raketen ist, sondern ein großer Technologiekonzern, der sich mit künstlicher Intelligenz und Satelliten befasst. Dies berichtet Techcrunch.com .
Das Unternehmen wird voraussichtlich Ende des Jahres unter dem Ticker "SPCX" an der Nasdaq gehandelt. Es wird prognostiziert, dass dies der größte Börsengang der Geschichte wird: Das Unternehmen strebt eine Kapitalaufnahme von 75 Milliarden Dollar an, bei einer möglichen Bewertung von 1,75 Billionen Dollar. Derzeit hält NVIDIA mit einer Marktkapitalisierung von 5,4 Billionen Dollar den Status des wertvollsten börsennotierten Unternehmens der Welt.
Der S-1-Bericht legte auch die finanzielle Lage des SpaceX-Geschäfts offen. Obwohl das Unternehmen im Jahr 2025 einen Umsatz von über 18 Milliarden Dollar erzielte, verzeichnete es einen Verlust von 4,9 Milliarden Dollar. Mehr als die Hälfte des Umsatzes (ca. 11 Milliarden Dollar) stammte aus dem Satelliten-Internetdienst Starlink. Auch das von Elon Musk gegründete und kürzlich in SpaceX integrierte Unternehmen xAI erfordert hohe Ausgaben. Im Jahr 2025 investierte SpaceX 60 % seiner Investitionsausgaben (ca. 20 Milliarden Dollar) in die KI-Abteilung.
SpaceX setzt seine Zukunft auf den Erfolg der schweren Starship-Rakete. Das Unternehmen plant, mit dieser Rakete ab der zweiten Jahreshälfte 2026 Fracht in den Orbit zu befördern und Starlink-Satelliten zu starten. Der Antrag erwähnt zudem die größte Marktchance der Menschheitsgeschichte – ein Potenzial von 28,5 Billionen Dollar, wovon 22,7 Billionen Dollar auf KI-Unternehmensanwendungen entfallen.
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