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Im Weltraum gezüchtete Halbleiter kehren 2026 zur Erde zurück

Im Weltraum gezüchtete Halbleiter kehren 2026 zur Erde zurück

Die Diagnose und Verarbeitung der Daten aus dem Weltraumexperiment „Ekran-M“ wird nach der Rückkehr der Materialien zur Erde etwa sechs Monate in Anspruch nehmen. Dies teilte der Chefkonstrukteur des Projekts, Alexander Nikiforov, Leiter des Labors am Institut für Halbleiterphysik der Sibirischen Abteilung der Russischen Akademie der Wissenschaften, mit. Dies berichtet Ixbt.com .

Ihm zufolge wird erwartet, dass die Kassetten mit den im Weltraum gezüchteten Strukturen im Juli 2026 mit den Kosmonauten zurückkehren, woraufhin detaillierte Analyseprozesse beginnen werden. Die Expeditionsteilnehmer Sergey Kud-Sverchkov und Sergey Mikaev schlossen die Arbeiten im Orbit ab und demontierten die Kassette der Experimentierausrüstung am Modul „Nauka“ während eines Weltraumausstiegs.

Das Projekt „Ekran-M“ zielt darauf ab, das Weltraumvakuum zur Gewinnung ultrareiner Halbleiter zu nutzen und die Molekularstrahlepitaxie-Technologie unter Bedingungen des offenen Weltraums zu testen. Die Entwickler schätzen, dass das Experiment alle für die aktuelle Phase geplanten Hauptaufgaben erfolgreich erfüllt hat.

Derzeit wird die Frage der Schaffung zusätzlicher Kassetten auf Germaniumbasis diskutiert, das Projekt befindet sich jedoch noch in der Vorbereitungsphase. Die Ergebnisse von „Ekran-M“ könnten neue Daten für die Physik der kondensierten Materie und die Entwicklung von Halbleiter-Heterostrukturen liefern, bei denen die Präzision des Kristallwachstums entscheidend ist.

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