Richter erklärt Beweise der Trump-Regierung zu Anthropic für unzureichend

Der Streit zwischen dem führenden KI-Unternehmen Anthropic und dem US-Verteidigungsministerium wurde in einer Anhörung verhandelt. Wie Bloomberg und Axios berichten, erklärte der Richter, dass die Regierung von Donald Trump nicht genügend Beweise vorgelegt habe, um das Unternehmen als „Lieferkettenrisiko“ einzustufen und die Nutzung seiner Technologie zu verbieten. Dies berichtete Techcrunch.com berichtete .
Dieser Konflikt entstand nach dem Scheitern der Verhandlungen zwischen Anthropic und dem Pentagon. Anthropic erklärte, dass es nicht möchte, dass seine KI-Modelle für die Massenüberwachung von Amerikanern oder für Zielerfassungs- und Angriffsentscheidungen bei tödlichen Waffen eingesetzt werden. Das Unternehmen betonte, dass solche Technologien noch nicht ausgereift seien.
Ursachen des Konflikts zwischen den Parteien
Das Pentagon argumentierte, dass ein privates Unternehmen nicht vorschreiben könne, wie das Militär Technologie nutzt, und erklärte, dass diese im rechtlichen Rahmen eingesetzt würden. Die Regierung behauptete zudem, dass die öffentliche Kritik von Anthropic am Verteidigungsministerium das Verbot rechtfertige.US-Bundesrichterin Rita Lin nannte diese Logik der Regierung „sehr besorgniserregend“. Ihrer Ansicht nach könnte ein solcher Ansatz einen Präzedenzfall für Vergeltungsmaßnahmen gegen Bundesauftragnehmer schaffen, die nicht mit der Regierung übereinstimmen.
Gerichtsverfahren und nächste Schritte
Das Verteidigungsministerium behauptete zudem, Anthropic könnte seine KI-Modelle während militärischer Operationen abschalten oder verändern. Experten wiesen jedoch darauf hin, dass solche Vermutungen jeglicher Beweise entbehren. Auch Richterin Lin bestätigte, dass sie keine Beweise dafür sehe, dass das gelieferte Modell verändert oder ein Kill-Switch aktiviert werden könne.Die Anhörung am Donnerstag fand im Rahmen einer von zwei Klagen statt, die Anthropic im März gegen das Verteidigungsministerium eingereicht hatte. Diese Klage richtet sich gegen das Verbot und die Risikoeinstufung. Der zweite Fall wird in Washington verhandelt.
Berichten zufolge prüft Richterin Rita Lin, die das Verbot im März vorläufig ausgesetzt hatte, nun die dauerhafte Inkraftsetzung dieser Verfügung.

















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