Barcelona und Julian Alvarez könnten nach Atletico-Beschwerde harte Sanktionen drohen

Barcelona und Julian Alvarez könnten nach Atletico-Beschwerde harte Sanktionen drohen

Der Spanische Fußballverband hat nach einer offiziellen Beschwerde von Atletico Madrid ein Disziplinarverfahren gegen den FC Barcelona eingeleitet. Berichten der Marca zufolge wirft der Hauptstadtklub den Katalanen vor, in den letzten Monaten systematisch versucht zu haben, ihren Stürmer Julian Alvarez abzuwerben und unter Druck zu setzen. Dies berichtete Goal.com berichtet Goal.com.

Beide Parteien wurden am Donnerstag über die Eröffnung dieses Disziplinarverfahrens informiert. Sowohl Barcelona als auch Atletico Madrid haben nun das Recht, ihre Verteidigungserklärungen einzureichen. Der Madrider Verein ist entschlossen, die Angelegenheit bezüglich der seit mehreren Monaten anhaltenden Verstöße bis zum Ende zu verfolgen und sich dabei nicht nur an den spanischen Fußballverband, sondern auch an die FIFA zu wenden.

Regeln des spanischen Fußballverbandes und mögliche Strafen

Gemäß Artikel 93 des Disziplinarwerts des spanischen Verbandes, der die Missachtung von Verbandsentscheidungen regelt, können bei solchen Verstößen sehr harte Sanktionen verhängt werden. Geldstrafen sind dabei nur der Anfang, und die Schuldigen müssen wahrscheinlich mit schwerwiegenderen Einschränkungen rechnen.

Sollte dieser Verstoß bestätigt werden, könnten Funktionäre oder der Spieler selbst für einen Zeitraum von einem Monat bis zu zwei Jahren gesperrt oder disqualifiziert werden. Zudem ist in jedem Fall eine Sperre von mindestens vier Spielen vorgesehen.

Konsequenzen für Spieler und Verein

Sollte der Stürmer wegen Regelverstößen gesperrt werden, muss er Schadensersatz für den Schaden zahlen, der seinem Verein durch den Entzug seiner Dienste entsteht. Dieses Szenario könnte auch das Risiko bergen, dass Atletico Madrid seinen Spieler verliert.

Dennoch bleibt die Position des Madrider Vereins unverändert – sie fordern Gerechtigkeit und strenge Strafmaßnahmen für die Verstöße, die sie seit Monaten verurteilen. Sollten sich die Beweise bestätigen, könnten die Folgen nicht nur für den katalanischen Klub, sondern auch für den argentinischen Stürmer schwerwiegend sein.

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