Natrium-Ionen-Batterien von Hina nähern sich Tesla-Niveau

Neue Natrium-Ionen-Batterien, die vom chinesischen Unternehmen Hina entwickelt wurden, nähern sich in ihren technischen Spezifikationen den modernen Systemen an, die in Tesla-Elektrofahrzeugen eingesetzt werden. Da diese Technologie auf Rohstoffen basiert, die wesentlich günstiger sind als bei Lithium-Ionen-Batterien, wird in naher Zukunft ein erheblicher Preisrückgang auf dem Markt für Elektrofahrzeuge erwartet. Dies berichtet Ixbt.com Nachrichten berichtet.
Laut ixbt.com haben umfangreiche Tests gezeigt, dass Hina-Batterien über eine hohe Leistung und Stabilität verfügen. Forscher untersuchten 120 Batteriezellen mittels Impedanzspektroskopie. Diese Methode ermöglicht die Analyse des internen Widerstands und der dynamischen Prozesse der Batterie. Die Ergebnisse zeigten, dass das Produkt die für die Massenproduktion erforderlichen Gleichmäßigkeits- und Qualitätsstandards vollständig erfüllt.
Technologischer Vorteil und günstige Rohstoffe
Der Hauptvorteil der Natrium-Ionen-Technologie liegt in ihrer wirtschaftlichen Effizienz. Natrium ist ein weitaus häufiger vorkommendes und günstigeres Element als Lithium. Dies ermöglicht es Herstellern, eine stabile Lieferkette aufzubauen, die unabhängig von den Preisschwankungen bei Lithium ist. Für Länder wie Usbekistan, die sich auf erneuerbare Energiequellen konzentrieren, könnten solche erschwinglichen Energiespeichersysteme von strategischer Bedeutung sein.Auch der interne Aufbau der Batterie ist einzigartig: Die Kathodenmischung besteht aus Natrium, Kupfer, Nickel, Eisen und Mangan. Wichtig ist, dass in dieser Architektur die Menge an teurem Kobalt und Nickel reduziert und Kupfer effizienter genutzt wurde. Zudem reagiert Natrium im Gegensatz zu Lithium nicht mit Aluminium, wodurch die Verwendung von Aluminiumfolie auf beiden Seiten der Batterie möglich ist, was die Konstruktion weiter vereinfacht.
Vorhandene Mängel und Anwendungsbereiche
Dennoch ist die Technologie noch nicht perfekt. In Tests wurde festgestellt, dass der Ladevorgang bei niedrigen Temperaturen, insbesondere bei -20 °C, instabil ist. Dies erschwert den Einsatz der Batterien in Regionen mit kaltem Klima ohne ein spezielles Thermomanagementsystem. Zudem bleibt die Energiedichte von Natrium-Ionen-Systemen derzeit hinter den besten Lithium-Ionen-Batterien zurück.Experten glauben, dass diese Technologie in den kommenden Jahren in folgenden Bereichen führend sein könnte:
- Kleine Elektrofahrzeuge für den Stadtverkehr;
- Nutzfahrzeuge und Lastwagen;
- Stationäre Energiespeicher für Stromnetze;
- Unterhaltungselektronik im Budget-Segment.

















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