Hark-Startup stellt Hark Handoff vor, einen Agenten für Aufgaben im Browser

Hark-Startup stellt Hark Handoff vor, einen Agenten für Aufgaben im Browser

Hark, ein Startup, das im Mai 700 Millionen US-Dollar an Investitionen eingeworben hat, hat Hark Handoff vorgestellt – einen Agenten, der verschiedene Aufgaben im Internet automatisieren kann. Laut ixbt.com ist die neue Technologie in der Lage, Webseiten effizient zu bedienen und Nutzerbefehle selbstständig auszuführen, wodurch sich der Wettbewerb auf dem Markt für künstliche Intelligenz weiter verschärfen dürfte. TechCrunch.com berichtet darüber.

Laut Hark kann der Handoff-Agent auch komplexe Webressourcen wie Target, Walmart, OpenTable und LinkedIn problemlos bedienen, selbst wenn diese keine offiziellen API-Schnittstellen besitzen. Durch die Analyse von Website-Strukturen und visuellen Informationen erkennt die Software selbstständig, wann sie eine Schaltfläche anklicken oder Daten eingeben muss.

Funktionen und Funktionsweise

Die Grundidee dieser Lösung ähnelt der vieler bereits bestehender Browser-Agenten. Der Nutzer erteilt einen einfachen Befehl, den Rest übernimmt das System. Dazu gehören insbesondere:

  • Essen oder Kaffee bestellen
  • Reisetickets buchen
  • Rückgabeanträge für Produkte stellen
  • Alltägliche Dinge einkaufen
  • Einen Tisch im Restaurant reservieren
  • Informationen aus verschiedenen Quellen zusammentragen
Ein von Hark-CEO Brett Adcock veröffentlichtes Video zeigt, wie der Assistent auf Wunsch des Nutzers einen Strauß bestimmter Blumen zusammenstellt. Dabei berücksichtigt er sogar unklare Bedingungen, die vom Ermessen des Floristen abhängen. Da das Video jedoch nur einen Teil des Vorgangs zeigt, lässt sich die Leistungsfähigkeit des Systems nicht vollständig beurteilen.

Technischer Ansatz und Wettbewerb

Hark teilte mit, dass für die aktuelle Version ein nachtrainiertes Modell verwendet wird und bis zum Jahresende der vollständige Pre-Training-Schritt erfolgen soll. Dieser Ansatz ermöglicht eine schnellere Weiterentwicklung der Datenpipeline, Infrastruktur und Methoden. Nach Angaben des Unternehmens kann das Modell im Gegensatz zu herkömmlichen Large Language Models (LLMs), die das nächste Token vorhersagen, auch nachfolgende Aktionen wie Maus- oder Tastaturbewegungen prognostizieren.

Google, OpenAI und Anthropic sowie venturefinanzierte Startups wie Browser Use, Polar, Strawberry und Aside arbeiten derzeit aktiv an Computer-Use-Agenten, die Aufgaben ausführen. Hark behauptet, dass sein Handoff-Agent schneller als die Konkurrenz arbeitet und geringere Kosten als andere Modelle verursacht.

Das Startup hat inzwischen eine Warteliste für seine Plattform eröffnet und plant, sie bis zum Ende des Sommers der breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

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