Substack startet neues Tool zur Erkennung von KI-geschriebenen Texten

Substack, eine der weltweit größten Plattformen für unabhängigen Journalismus und Newsletter, hat eine unerwartete Neuerung für seine Nutzer eingeführt. Leser können nun feststellen, ob die Artikel der von ihnen abonnierten Autoren von einem Menschen verfasst oder durch KI wie ChatGPT generiert wurden. Dieser Schritt zielt darauf ab, die Qualität der Inhalte zu wahren und das Vertrauen der Leser zu stärken. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet.
Substack hat diese Neuerung durch die Integration der Software Pangram umgesetzt. Laut TechCrunch scannt das neue Tool Beiträge, Kommentare und Antworten auf der Plattform und zeigt schätzungsweise an, wie viel Prozent des Textes von einem Menschen und wie viel durch KI erstellt wurde. Diese Funktion gilt für alle Texte mit mehr als 100 Zeichen.
Transparenz und Verantwortung der Autoren
Kurzfristig könnte sich diese Neuerung leicht negativ auf das Geschäft von Substack auswirken, da sie aufdeckt, dass viele beliebte Newsletter tatsächlich von Bots geschrieben werden. Langfristig wird diese Maßnahme jedoch dazu beitragen, die Plattform von "AI slop" (minderwertigen, KI-generierten Inhalten) zu befreien und das Vertrauen der Leser in die konsumierten Informationen zu festigen.Substack-CEO Chris Best bewertete den Einsatz dieser Technologie positiv. Seiner Meinung nach kann die Software die gesamte technische Arbeit erledigen, aber nur ein Mensch kann die Ideen und Emotionen liefern, die es wert sind, gelesen zu werden. "Als ich Substack den Autoren vorstellte, sagte ich immer, dass wir alles für sie erledigen, außer dem schwierigen Teil. Der schwierige Teil ist der menschliche Gedanke und die Idee", betonte Best.
Information statt Verbot
Es ist wichtig zu betonen, dass Substack die Nutzung von KI nicht verbieten will. Im Gegenteil, das Unternehmen ermöglicht es Autoren, ihren Texten einen speziellen "AI Author’s note" (Hinweis des Autors zur KI) hinzuzufügen. Dadurch können Kreative offenlegen, wie sie Technologien in ihrem Arbeitsprozess genutzt haben. Herausgeber können ihre Entwürfe vor der Veröffentlichung auch über Pangram prüfen und Fehler beheben.Dieser Trend verbreitet sich derzeit weltweit in der Technologiebranche. So werden beispielsweise KI-generierte Bilder und Videos in sozialen Netzwerken gekennzeichnet, und Musik-Streaming-Dienste setzen Beschränkungen für Titel, die von neuronalen Netzen erstellt wurden. Substack schließt sich diesem Trend an und stellt die Authentizität von Textinhalten in den Vordergrund.
Auch für Nutzer und Autoren in Usbekistan ist diese Neuerung von Bedeutung. In einer Zeit, in der die Nutzung von KI-Tools bei lokalen Content-Erstellern immer beliebter wird, helfen solche Transparenz-Tools dabei, qualitativ hochwertige und originelle Inhalte in usbekischer Sprache zu identifizieren.

















Kommentare 0
…