Cognition übernimmt Startup Poke: KI wird jetzt zum Freund

Ein weiterer großer Deal in der Welt der KI: Cognition, der Schöpfer von Devin, dem weltweit ersten AI-Entwickler, hat das Startup Poke übernommen. Obwohl der genaue Kaufpreis nicht offengelegt wurde, wird die Transaktion Berichten von TechCrunch zufolge auf über 100 Millionen US-Dollar (im neunstelligen Bereich) geschätzt. Dieser Schritt zeigt, dass nicht nur die technischen Fähigkeiten der KI, sondern auch ihr Kommunikationsstil und ihre „Persönlichkeit“ zu einem Wettbewerbsvorteil werden. Das berichtet Techcrunch.com berichtet .
Poke ist ein intelligenter Assistent, der wie ein echter Freund mit Benutzern kommuniziert und über Textnachrichten funktioniert. Der vom kalifornischen Unternehmen The Interaction Company entwickelte Dienst zeichnet sich durch seine lockere Sprache, humorvolle Antworten und sogar die Verwendung von Straßenslang aus. Nun wird dieses Kommunikationsmodell in den Devin Programmier-Agenten integriert.
Kein Roboter, sondern ein Kollege
Die Gründer von Cognition sind der Ansicht, dass KI nicht nur ein Werkzeug zur Ausführung trockener Befehle sein sollte. Das Unternehmen möchte, dass sich Devin-Benutzer so fühlen, als würden sie mit einem echten Kollegen arbeiten. Marvin von Hagen, einer der Gründer von Poke, betonte, dass Menschen es vorziehen, mit Spezialisten zu arbeiten, die eine Persönlichkeit haben und Witze verstehen, anstatt mit Robotern.Der Poke-Assistent wurde im März 2024 gestartet und bietet seine Dienste über Plattformen wie iMessage, SMS, Telegram und WhatsApp an. Benutzer holen sich bei ihm Rat in verschiedenen Bereichen wie Reiseplanung, Gesundheitswesen, Finanzen und Bildung. Insbesondere Produktivitätsaufgaben wie das Verwalten von E-Mails und das Einstellen von Erinnerungen gehören zu den beliebtesten Anwendungsbereichen.
Statistiken zufolge haben Poke-Benutzer in den letzten drei Monaten über 100 million Nachrichten auf der Plattform ausgetauscht. Dennoch war der Betrieb des Dienstes mit Hunderttausenden von Nutzern und die Finanzierung seiner Rechenleistung recht kostspielig. Die Fusion mit Cognition verschafft dem Startup eine stärkere Infrastruktur und eine schnellere Leistung.
Strategie für eine neue Ära
Ein weiterer interessanter Aspekt dieser Vereinbarung ist, dass die Cognition-Gründer Scott Wu und Walden Yan zuvor bereits als Privatinvestoren in das Poke-Projekt investiert hatten. Nun wollen sie diese Technologie vollständig in ihr Hauptprodukt integrieren. Dies könnte einen neuen Trend auf dem KI-Markt einläuten – eine Ära, in der der Grad der emotionalen Kommunikation wichtiger ist als die bloße Genauigkeit von Algorithmen.Auch für usbekische Benutzer ist diese Neuigkeit von Bedeutung, da solche AI-Assistenten, die über Messenger wie Telegram funktionieren, sehr praktisch sind, um alltägliche Aufgaben zu erleichtern. Die „Humanisierung“ komplexer Systeme wie Devin wird zudem dazu beitragen, dass die Softwareentwicklung in Zukunft noch interessanter und einfacher wird.

















Kommentare 0
…