Waymo und andere autonome Taxi-Betreiber unter strenger Beobachtung

In den USA sehen sich Waymo und andere Robotaxi-Betreiber aufgrund von Problemen im Zusammenhang mit Rettungsdiensten intensiver Prüfung und neuen bundesweiten Anforderungen ausgesetzt. Berichten von ixbt.com und TechCrunch zufolge stellen autonome Fahrzeuge, die Krankenwagen und Feuerwehrfahrzeuge blockieren sowie in aktive Tatorte einfahren, ein ernsthaftes regulatorisches Risiko für die Branche dar. Das berichtet Techcrunch.com unter Verweis darauf.
Auf einer Pressekonferenz in San Francisco stellte der kalifornische Kongressabgeordnete Kevin Mullin einen neuen Gesetzentwurf vor. Die Initiative mit dem Titel „AV Emergency Response Coordination Act“ fordert von Bundesregulierungsbehörden die Festlegung einheitlicher nationaler Sicherheitsstandards für Betreiber autonomer Fahrzeuge. Das Dokument wurde nach einer Reihe gefährlicher Vorfälle ausgearbeitet, darunter das Nichterkennen von Verkehrsschildern und Pylonen durch Fahrzeuge.
Notfälle und verzeichnete Mängel
Jeanine Nicholson, Chefin der Feuerwehr von San Francisco, betonte, dass städtische Dienste versucht hätten, mit den Unternehmen zusammenzuarbeiten, aber wiederkehrende Vorfälle gezeigt hätten, dass Änderungen notwendig seien. Ihren Angaben zufolge setzen Robotaxis Fahrgäste direkt vor Feuerwachen und Rettungsstationen ab und holen sie dort ab, was die Bewegungen der Rettungsdienste behindert.Einer Untersuchung von TechCrunch zufolge hat sich Waymo bei Problemen mehrfach auf Einsatzkräfte verlassen, um Fahrzeuge manuell zu steuern. Dies zeigte einmal mehr die unzureichende Unabhängigkeit autonomer Systeme in Notsituationen und verstärkte die öffentliche Kritik.
Hauptanforderungen des Gesetzentwurfs
Der vorgeschlagene Gesetzentwurf sieht die Einführung einer Reihe strenger Verpflichtungen für Automobil- und Technologieunternehmen vor:- Bereitstellung klarer Notfallprotokolle für Ersthelfer.
- Einrichtung einer 24/7-Hotline, die es Regierungsbeamten ermöglicht, direkt mit Unternehmen in Kontakt zu treten.
- Beauftragung der National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA) mit der Entwicklung minimaler nationaler Notfallreaktionsstandards.
- Einführung eines „Geofencing“-Systems, das es Regierungsbeamten ermöglicht, die Bewegung von Robotaxis in Notsituationen einzuschränken.
Waymo erklärte in einer Stellungnahme, dass das Unternehmen einheitliche Bundesstandards für die Automobilindustrie stets unterstützt habe. Unternehmensvertreter betonten, dass Notfallprotokolle und umfassende Schulungen mit Ersthelfern ein solides Fundament für die gesamte Branche bilden und die Sicherheit auf den Straßen gewährleisten.

















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