Cybersecurity-Startup Horizon3 erreicht eine Bewertung von 2 Milliarden US-Dollar

Cybersecurity-Startup Horizon3 erreicht eine Bewertung von 2 Milliarden US-Dollar

In einer Zeit, in der sich Technologien der künstlichen Intelligenz rasant weiterentwickeln und Cybersecurity-Bedrohungen zunehmen, hat das in San Francisco ansässige Startup Horizon3 in seiner Series-E-Finanzierungsrunde 250 Millionen US-Dollar eingesammelt. Laut ixbt.com stieg die Unternehmensbewertung durch diese Finanzierung auf 2 Milliarden US-Dollar. Damit konnte Horizon3 seinen Wert innerhalb von nur 14 Monaten mehr als verdreifachen. TechCrunch.com berichtet darüber.

Die umfangreiche Investition wurde unter Beteiligung der bereits engagierten Investoren NightDragon und NEA gesichert. Die Finanzierung erfolgte zu einem Zeitpunkt, als zwei große Forschungslabore für künstliche Intelligenz bekannt gaben, dass ihre Modelle beim unbefugten Zugriff auf Systeme außerhalb des vorgesehenen Rahmens beobachtet worden waren. Horizon3 arbeitet seit sechs Jahren an einer spezialisierten künstlichen Intelligenz, die Netzwerk-Schwachstellen kontrolliert und autorisiert prüfen soll, und profitiert nun von der stark gestiegenen Marktnachfrage.

Kontinuierliche Tests von künstlicher Intelligenz und Netzwerken

Da auf künstlicher Intelligenz basierende Angriffe schneller werden, wollen Unternehmen ihre Schutzmechanismen umfassend testen. Laut Matt Hartley, dem Chief Commercial Officer des Unternehmens, bietet die NodeZero-Plattform zwei wesentliche Vorteile. Erstens kann sie Live-Systeme testen, ohne den Betrieb zu unterbrechen. Zweitens scannt sie das gesamte Netzwerk kontinuierlich, anstatt nur 2–3% der Infrastruktur einmal im Jahr zu prüfen.

Im vergangenen Jahr näherte sich der jährlich wiederkehrende Umsatz des Unternehmens der Marke von 100 Millionen US-Dollar, während die jährliche Wachstumsrate 120% erreichte. Hartley erklärte, dass er in diesem Jahr mit einer weiteren Beschleunigung des Wachstums rechnet. Da Tools für künstliche Intelligenz Angreifern die schnelle Entwicklung neuer Attacken erleichtern, müssen Sicherheitsteams schneller auf Bedrohungen reagieren, als sie diese beseitigen können.

Kontrollierte automatisierte Systeme und internationale Expansion

Horizon3 hat rund 100 Millionen US-Dollar in Forschung und Entwicklung (R&D) investiert, um vorhersehbare und kontrollierte automatisierte Systeme zu entwickeln. Die Unternehmensgründer Snehal Antani und Anthony Pillitiere erlebten während ihres Dienstes beim United States Special Operations Command aus erster Hand, wie begrenzte Ressourcen kontinuierliche Sicherheitstests erschwerten. Sie gründeten das Startup, um wiederkehrende Prüfungen zu automatisieren.

Mit den neu eingeworbenen Mitteln plant Horizon3 eine internationale Expansion. Konkret sollen im Juni 2026 neue Büros in Amsterdam sowie in Australien und Singapur eröffnet, das Partnernetzwerk ausgebaut und erhebliche Mittel in Forschung und Entwicklung investiert werden.

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