Warp-Antrieb erzeugt beim Eintritt in die Atmosphäre einen hellen Blitz

Warp-Antrieb erzeugt beim Eintritt in die Atmosphäre einen hellen Blitz

Der Physiker Sean Fell von der internationalen Forschungsorganisation Applied Physics und der Astrophysiker Avi Loeb von der Harvard University haben berechnet, wie ein hypothetischer Warp-Antrieb mit der Erdatmosphäre interagieren würde. Laut Ixbt.com wurde festgestellt, dass eine Raumzeitblase in der Größe eines Flugzeugs, die sich mit einem signifikanten Bruchteil der Lichtgeschwindigkeit bewegt, vor sich eine Schockzone mit einer Gesamthelligkeit von über 1 Terawatt erzeugen würde. Dies berichtet Ixbt.com berichtet.

Die Studie verwendete die Alcubierre-Metrik, die eine mathematische Beschreibung einer Raumzeitblase liefert. Ihr zufolge wird der Raum vor dem Gerät komprimiert, während sich der hintere Teil ausdehnt, was sicherstellt, dass sich das Schiff in einer stabilen Region befindet. Die Autoren analysierten mathematisch die Wechselwirkung einer solchen Blase mit atmosphärischem Gas bei Geschwindigkeiten von 0,1c, 0,25c, 0,5c und 0,75c.

Hochenergetische Prozesse und Strahlung

Vor der Blase bildet sich eine Schockzone, in der das Gas stark komprimiert wird und seine kinetische Energie in Wärme umgewandelt wird. Berechnungen zeigen, dass bei 0,5c die Heizenergie etwa 144 MeV pro Nukleon erreichte. Auf diesem Niveau können die Entstehung von Elektron-Positron-Paaren sowie andere hochenergetische Prozesse auftreten.

Die primäre Strahlung liegt im Bereich von Gamma- und harten Gammastrahlen. Die Gesamthelligkeit wird auf 10¹³ bis 10¹⁹ Watt geschätzt. Hochenergetische Photonen können die Atmosphäre nicht direkt durchdringen; sie werden in den oberen Schichten absorbiert und im sichtbaren Spektrum von der Erdoberfläche aus wieder abgestrahlt.

Atmosphärische Helligkeit und wichtige Einschränkungen

Je nach Größe und Geschwindigkeit der Blase kann ein solcher Strahlungsfluss zwischen 0,007 und 7460 Watt pro Quadratmeter variieren. Im hellsten Szenario wurde berechnet, dass das Leuchten in der Atmosphäre um ein Vielfaches höher wäre als der normale Sonnenfluss an der Oberfläche.

Dennoch betonten die Wissenschaftler, dass diese Arbeit nicht die Existenz von Warp-Antrieben, außerirdischen Apparaten oder UAPs (Unidentified Anomalous Phenomena) beweist. Die Studie untersuchte nur eine spezifische Klasse von Warp-Metriken mit einer ADM-Masse von Null; bei kleineren oder anders strukturierten Blasen könnten solche Effekte möglicherweise gar nicht beobachtet werden.

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