MapQuest erreicht Platz eins im US App Store

MapQuest, ein Veteran auf dem Markt für digitale Karten, hat den absoluten ersten Platz unter allen Apps und Spielen im US App Store erreicht. Dieser unerwartete Erfolg folgte auf die Entscheidung des Unternehmens, sich einem Befehl der US-Präsidentenverwaltung zu widersetzen, den Lake Ontario umzubenennen. Dies berichtet Techcrunch.com berichtet.
Laut ixbt.com erließen US-Behörden Ende August dieses Jahres ein Dekret, das den geografischen Namensdienst des Landes dazu verpflichtete, den Lake Ontario im Rahmen der Handelspolitik in "Lake America" umzubenennen. Nach dieser Entscheidung akzeptierten Technologiegiganten wie Google Maps und Apple Maps die Änderung und aktualisierten die Namen auf ihren Karten.
Prinzipientreue und Nutzerunterstützung
MapQuest wählte jedoch einen anderen Weg. Das Unternehmen gab über seinen offiziellen X-Account bekannt, dass es den historischen Namen des Sees beibehalten und nicht ändern werde. Die Nutzer begrüßten die feste Haltung des Unternehmens und begannen, es massiv zu unterstützen.Infolgedessen stieg die App, die am Montag noch auf Platz 8 im US App Store lag, bis Dienstag auf den Spitzenplatz. Laut Daten des Analyseunternehmens Sensor Tower wurde die App seit der Ankündigung des Dekrets allein in den USA etwa 632.000 Mal heruntergeladen.
Drastische Veränderungen in der Unternehmensaktivität
Nach Angaben von MapQuest hat die Zahl der Installationen in den USA und Kanada 1,5 Millionen überschritten. Neue Nutzer laden die App nicht nur herunter, sondern beteiligen sich aktiv an ihrer Weiterentwicklung.In einem Interview mit TechCrunch erklärte MapQuest General Manager Doug Berger, dass das Team unermüdlich an Fehlerberichten und Funktionsvorschlägen der Nutzer arbeitet. Ihm zufolge entfielen mehr als die Hälfte der seit Jahresbeginn verzeichneten Downloads, genau 56 Prozent, auf diesen kurzen Zeitraum vom 27. August bis zum 1. September.

















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