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Roboter-Wölfe in Japan zum Schutz vor Bären eingesetzt

Roboter-Wölfe in Japan zum Schutz vor Bären eingesetzt

In den Dörfern auf der japanischen Insel Hokkaido sind ungewöhnliche „Wächter“ aufgetaucht: mechanische Wölfe mit roten Augen, Kunstfell und furchterregenden Geräuschen. Die von Ohta Seiki entwickelten Monster Wolf-Roboter wurden ursprünglich zum Schutz landwirtschaftlicher Flächen konzipiert, doch aufgrund der kritischen Bärenlage im Land ist die Nachfrage sprunghaft angestiegen. Dies berichtet Ixbt.com .

Der Roboter erkennt Bewegungen mittels Infrarotsensoren und kann über 50 verschiedene Töne abspielen, darunter Wolfsgeheul oder menschliche Stimmen, die bis zu einem Kilometer weit zu hören sind. Im Jahr 2026 überstieg die Zahl der Bestellungen 50 Einheiten, was die Produktionskapazität weit übersteigt. Nach Angaben des japanischen Umweltministeriums wurden in diesem Jahr 13 Menschen durch Bärenangriffe getötet und über 230 verletzt.

Monster Wolf-Geräte werden auch in der Nähe von Flughäfen, Schulen und Supermärkten installiert. Ohta Seiki arbeitet nun an Robotern auf Rädern, die Gebiete patrouillieren, sowie an KI-Kameras, die Tierarten identifizieren und entsprechende Töne auswählen.

Diese Technologie ist ein hervorragendes Beispiel für „physische KI“, die Robotik, Sensoren und Algorithmen der maschinellen Analyse vereint. Während große japanische Unternehmen an humanoiden Robotern arbeiten, setzt das Land KI effektiv ein, um reale Probleme mit Wildtieren zu lösen.

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