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TSMC erzielt erstmals Gewinn mit Werk in Japan

TSMC erzielt erstmals Gewinn mit Werk in Japan

TSMC hat mit seinem Werk in Japan erstmals die Gewinnzone erreicht. Das Joint Venture in Kumamoto, bekannt als Japan Advanced Semiconductor Manufacturing (JASM), verzeichnete im ersten Quartal dieses Jahres einen Nettogewinn von fast 30 Millionen US-Dollar. Der Erfolg des Werks, das zuvor Verluste schrieb, wird auf die volle Auslastung der Produktionskapazitäten zurückgeführt. Dies berichtet Ixbt.com .

Derzeit produziert das Werk 12-, 16-, 22- und 28-Nanometer-Chips für die Automobil- und Industriebranche. Das Unternehmen hat zudem mit dem Bau eines zweiten Werks in Japan begonnen. Das ursprünglich für 6-Nanometer-Technologie geplante Projekt wird aufgrund der steigenden Nachfrage nach KI und Hochleistungsprozessoren auf 3-Nanometer-Technologie umgestellt.

Auch die Aktivitäten in den USA entwickeln sich rasant. Die TSMC-Sparte in Arizona verzeichnete im ersten Quartal einen Gewinn von fast 600 Millionen US-Dollar. Derzeit hat das Unternehmen mit dem Bau eines dritten Werks in den USA begonnen und bereitet das Gelände für eine vierte Anlage vor. Die Gesamtinvestitionen in US-Projekte belaufen sich auf 165 Milliarden US-Dollar.

In Europa ist die Lage etwas anders: Das im Bau befindliche Werk der European Semiconductor Manufacturing Co. in Dresden befindet sich noch in der Bauphase und bleibt für das Unternehmen eine Ausgabenquelle. Durch die weltweite Erweiterung seiner Produktionsstandorte will TSMC die Abhängigkeit von Taiwan verringern und die globale Nachfrage nach KI-Chips decken.

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