Persönliche Daten von Trump Mobile-Kunden durchgesickert

Es wurde bekannt, dass Trump Mobile, ein Mobilfunkanbieter und Smartphone-Hersteller, der nach dem US-Präsidenten benannt ist, persönliche Daten von Kunden, einschließlich Postanschriften und E-Mail-Adressen, ungeschützt gelassen hat. Dies berichteten die bekannten YouTuber Coffeezilla und penguinz0, die das goldene T1-Smartphone bestellt hatten. Ihnen zufolge entdeckten Forscher eine ungesicherte Datenbank im Internet. Dies berichtet Techcrunch.com .
Coffeezilla, bekannt für die Aufdeckung von Kryptowährungsbetrug, bestätigte, dass auch er Opfer dieses Lecks wurde. Er betonte, dass fast alle persönlichen Daten, mit Ausnahme der Kreditkartennummern, offen zugänglich waren. Die YouTuber gaben an, das Gerät aus Neugier und nicht aus politischer Unterstützung gekauft zu haben, sehen nun aber ihre Privatsphäre gefährdet.
Berichten zufolge versuchten Forscher, Trump Mobile zu kontaktieren, erhielten jedoch keine Antwort vom Unternehmen. Daher könnte die Sicherheitslücke immer noch bestehen. Die YouTuber erklärten nicht im Detail, wie Hacker auf diese Daten zugreifen konnten, wiesen jedoch darauf hin, dass der Prozess sehr einfach war und die Daten immer noch im Internet verfügbar sind.
Basierend auf eindeutigen Identifikatoren in den durchgesickerten Daten schätzt Coffeezilla, dass bisher nur 30.000 Menschen das Telefon gekauft haben. Dies liegt weit unter den Erwartungen, da es im letzten Jahr Schätzungen über 590.000 Vorbestellungen gab. Das Trump Mobile-Projekt wurde ursprünglich als ein vollständig in den USA hergestelltes Smartphone angekündigt.
Untersuchungen von Publikationen wie NBC News und The Verge zeigten jedoch, dass das Gerät in Marketingmaterialien nun nur noch als „auf amerikanischen Werten basierend entworfen“ beschrieben wird. Es wurde auch festgestellt, dass das Design des Telefons einem zwei Jahre alten HTC-Modell sehr ähnlich ist, was darauf hindeuten könnte, dass es sich lediglich um eine umbenannte Version handelt. Trump Mobile hat bisher keine offizielle Stellungnahme abgegeben.
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