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Warum Usbekistan den Goldexport gestoppt hat

Warum Usbekistan den Goldexport gestoppt hat

Der Goldexport nimmt einen wichtigen Platz in der Handelsbilanz Usbekistans ein. Die Tatsache, dass das Land in den letzten vier Monaten kein Gold verkauft hat, wirft jedoch bei Beobachtern viele Fragen auf. Statistiken zufolge werden Goldexporte seit 2016 in enger Verbindung mit den Weltmarktpreisen durchgeführt. Darüber berichtet uz24.uz.

Analysen zeigen, dass eine vorübergehende Aussetzung der Exporte in Zeiten fallender Preise eine wirtschaftlich begründete und übliche Praxis ist. Fast die Hälfte des Zeitraums nach 2016 entfällt auf Monate, in denen kein Gold verkauft wurde. Das letzte Mal wurde im September 2025 Gold im Wert von 1,5 Milliarden Dollar exportiert; seitdem wurden keine Transaktionen mehr verzeichnet. Interessanterweise stieg der durchschnittliche monatliche Goldpreis in genau diesem Zeitraum von 3 700 auf 4 700 Dollar.

Experten erklären diese Situation mit zwei Faktoren. Erstens könnte der Jahresplan im letzten Quartal 2025 vorzeitig erfüllt worden sein. Zweitens wird vor dem Hintergrund der globalen wirtschaftlichen Unsicherheit ein weiterer Preisanstieg erwartet. Zudem ist der Verzicht auf Goldverkäufe im Januar bereits zu einer historischen Tradition geworden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Usbekistan derzeit eine Strategie verfolgt, auf den optimalsten Preispunkt zu warten. Das Erreichen des Rekordniveaus von 4 700 Dollar und die Aussetzung der Exporte deuten darauf hin, dass in naher Zukunft rentablere Handelsgeschäfte getätigt werden.

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