Energiekooperation zwischen Russland und Usbekistan erreicht neue Stufe

Foto: government.ru
Russland hat Pläne zur Erweiterung der Lieferungen von Erdöl und Erdgas nach Usbekistan bekannt gegeben. Dies erklärte der russische Premierminister Michail Mischustin während der 6. Sitzung der gemeinsamen Regierungskommission beider Staaten.
Ihm zufolge haben sich die Parteien darauf geeinigt, die Lieferung von Öl- und Gasressourcen fortzusetzen und deren Volumen schrittweise zu erhöhen.
„Wir werden die Lieferungen von russischem Öl und Erdgas fortsetzen, zudem wurden Vereinbarungen zur Erhöhung der Mengen getroffen“, sagte Mischustin bei seinem Treffen mit dem usbekischen Premierminister Abdulla Aripov.
Energie — eine strategische Richtung
Nach Angaben der russischen Seite wird der Energiesektor als eine der wichtigsten Richtungen in der Zusammenarbeit beider Länder betrachtet. Dies beschränkt sich nicht nur auf Exporte, sondern umfasst auch die Modernisierung der Infrastruktur.
Derzeit werden unter Beteiligung russischer Spezialisten in Usbekistan neue Bohrungen vorgenommen, Gasverarbeitungssysteme aktualisiert und die Gastransportinfrastruktur verbessert.
Wirtschaftliche Beziehungen weiten sich aus
Die Zusammenarbeit im Energiesektor geht Hand in Hand mit dem Wachstum der allgemeinen Wirtschaftsbeziehungen. Im Jahr 2025 stieg das Warenumschlagvolumen zwischen den beiden Ländern um 12,5 Prozent und erreichte etwa 1 Billion Rubel.
Die Parteien streben an, das gegenseitige Handelsvolumen bis 2030 auf 30 Milliarden Dollar zu steigern.
Der usbekische Premierminister Abdulla Aripov betonte ebenfalls die stetige Entwicklung der Zusammenarbeit im Energiesektor. Seinen Worten zufolge hat das Projekt eines unter russischer Beteiligung in der Region Jizzakh errichteten Atomkraftwerks eine neue Phase der Kooperation eingeleitet.
Zukünftige Pläne
Die genauen Mengen der Öl- und Gaslieferungen wurden während der Sitzung nicht bekannt gegeben. Diese Frage bleibt unter der Aufsicht der Regierungskommission, und es wurde mitgeteilt, dass die Parteien in ständigem Kontakt stehen.
Am Ende der Sitzung wurde ein gemeinsames Kommuniqué unterzeichnet. Als nächstes großes Diskussionsforum wird das internationale Investitionsforum im Juni 2026 in Taschkent erwartet.
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