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Der neue iranische Führer Mostafa Chamenei hält seine erste Ansprache

Der neue iranische Führer Mostafa Chamenei hält seine erste Ansprache

Mostafa Chamenei, der am 8. März als neuer religiöser Führer Irans ernannt wurde, hat sich erstmals seit seiner Wahl an die Öffentlichkeit gewandt. Seine Ansprache wurde über das staatliche Fernsehen einem breiten Publikum übermittelt.

Laut Berichten war Chamenei zuvor nicht öffentlich aufgetreten; das iranische Außenministerium hatte bereits bestätigt, dass er während der Angriffe der USA und Israels verletzt worden sei. In dieser Rede legte er besonderen Wert auf die außenpolitischen Ausrichtungen und die Sicherheitspolitik des Landes.

In der Ansprache wurde betont, dass sich Iran nicht von außen bedrohen lassen werde und die Blockade der Straße von Hormus als Druckmittel gegen den Feind fortgesetzt werden müsse. Zudem riet Chamenei zu einer freundschaftlichen Politik mit Nachbarländern und forderte diese auf, die Bemühungen der USA um den Aufbau von Basen in Iran zu stoppen.

In seiner Rede kündigte Chamenei auch Pläne an, von den USA und Israel Entschädigung für materielle und immaterielle Schäden während der Angriffe zu fordern. Wie er sagte: „Wir werden unter allen Umständen Entschädigung vom Feind verlangen. Wenn sie nicht zustimmen, nehmen wir uns von ihrem Eigentum, was wir wollen, und wenn das nicht möglich ist, verursachen wir ihnen Schaden in gleichem Maße.“

Laut anderen Aussagen des Obersten Führers plant Teheran, neue Fronten zu eröffnen, unter anderem mit Unterstützung der Huthi-Rebellen im Jemen und der Hisbollah in Libanon. Zudem wurde betont, wie wichtig es sei, die Einheit zwischen den verschiedenen Schichten der Nation und Gesellschaft zu stärken und auch in kontroversen oder konfliktreichen Situationen zusammenzuhalten.

Auch auf Chameneis persönliche Erfahrungen wurde eingegangen: Er hatte die sterblichen Überreste des verstorbenen Ayatollah Ali Chamenei besucht, war Zeuge von Entschlossenheit und Willenskraft geworden und bestätigte den Verlust seiner Frau, Schwester und seines Kindes infolge der Angriffe der USA und Israels. Der iranische Führer verzichtet nicht auf Rache für die Märtyrer, insbesondere jene, die in Minab ums Leben kamen.

Ein Reporter des BBC-Persisch-Dienstes betonte, dass das iranische Fernsehen Mostafa als „Helden des Ramadan-Kriegs“ bezeichnet habe, jedoch keine genauen Informationen darüber lieferte, ob er verwundet wurde oder nicht. Obwohl westliche Medien berichteten, dass er am 28. Februar verletzt worden sei, ist der Schweregrad der Verletzung noch nicht offiziell bestätigt.

Insgesamt war die erste Ansprache von Mostafa Chamenei ein wichtiges Signal für die innen- und außenpolitischen Ausrichtungen des Landes, die Sicherheitspolitik sowie die Stärkung der nationalen Einheit.

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