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US-Marines brachen nach Hormus auf

US-Marines brachen nach Hormus auf

Die Vereinigten Staaten verlegen laut The Telegraph eine Eliteeinheit des Marine Corps von Japan in den Nahen Osten. Dem Bericht zufolge handelt es sich um eine 2.500 Mann starke Schnellreaktionstruppe, die dafür ausgelegt ist, rasch in Krisengebiete verlegt zu werden und mit nur geringer Vorwarnung zu operieren. Darüber berichtet Tengrinews.kz.

Die Einheit ist Teil der 31. Marine Expeditionary Unit, die normalerweise auf Okinawa stationiert ist. Sie kann von einer schwimmenden Basis auf See aus operieren, wodurch sie nahe an einem Konfliktgebiet bleiben kann, ohne auf Einrichtungen an Land angewiesen zu sein. Berichten zufolge reisen die Marines an Bord der USS Tripoli, eines amphibischen Angriffsschiffs, das auch als leichter Flugzeugträger für F-35B-Kampfjets dienen kann.

US-Vertreter haben den genauen Auftrag der Verlegung öffentlich nicht erklärt. Dem Bericht zufolge könnte die Truppe jedoch damit beauftragt werden, bei der Wiederherstellung der Kontrolle über die Straße von Hormus zu helfen, einen strategischen Seeweg, der angesichts von Angriffen auf die Schifffahrt zunehmend unter Druck geraten ist. Jüngste Medienberichte deuteten zudem darauf hin, dass Washington auch umfassendere militärische Schritte gegen den Iran erwägt.

Das Wall Street Journal hatte zuvor berichtet, dass die USA zusätzliche Kräfte in die Region entsenden, nachdem sich iranische Angriffe auf Schiffe in der Straße von Hormus verstärkt hatten. Die Störungen dort haben die Energiepreise in die Höhe getrieben. Teheran wiederum hat wiederholt gewarnt, dass es zu einer Reaktion bereit sei, falls amerikanische Bodentruppen iranisches Territorium betreten.

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