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Ein in einer Toilette ausgesetztes Baby fand nach 28 Jahren seine Familie wieder...

Ein in einer Toilette ausgesetztes Baby fand nach 28 Jahren seine Familie wieder...

Foto: mp.weixin.qq.com

Manchmal geschehen in der Menschheitsgeschichte so tragische und zugleich wundersame Dinge, dass sie einen sprachlos machen. Ein Familiendrama in China und die Freude, die noch 28 Jahre später anhält, fesseln heute die Welt. Zamin.uz präsentiert die Geschichte eines Mädchens, das nach schweren Schicksalsschlägen zu seinen Wurzeln zurückgefunden hat.

Als Hong Yanli in China als dritte Tochter geboren wurde, ahnte sie noch nicht, welche Prüfungen sie erwarteten. Während sich ihre Mutter, Yang Xiaoyin, noch von der Geburt erholte und ihr Vater verreist war, nahm der älteste Sohn, der Großvater, das Baby mit den Worten: „Ich werde mich selbst um meine Enkelin kümmern.“ Doch der alte Mann, der sich nichts sehnlicher gewünscht hatte als einen Sohn und einen Enkel, setzte das hilflose Baby in einer öffentlichen Toilette in einem Nachbardorf aus.

Zufällige Rettung und der Weg nach Europa

Durch einen glücklichen Zufall hörte einer der Reisenden die Schreie des Babys. Bei ihm wurden etwas Geld, Milchpulver und ein Brief mit dem Geburtsdatum gefunden. Das Schicksal des Mädchens, das in ein Waisenhaus gekommen war, änderte sich ein Jahr später radikal: Sie wurde von einem freundlichen Ehepaar aus den Niederlanden adoptiert und nach Europa gebracht.

Hong Yanli wuchs in den Niederlanden in Liebe und Geborgenheit auf. Sie absolvierte nicht nur ein Hochschulstudium, sondern erreichte auch wissenschaftliche Höchstleistungen und verteidigte erfolgreich ihre Doktorarbeit. Doch die Frage „Wer bin ich?“ blieb. Im Hinterkopf hatte sie der Gedanke nicht losgelassen.

28 Jahre der Trennung sind vorbei

Mithilfe von Freiwilligen, die eine DNA-Probe abgegeben hatten, fand Hong Yanli endlich ihre leiblichen Eltern. Am 14. März besuchte sie ihre Heimatstadt. Dort wurde sie mit einem wahren Fest empfangen – Feuerwerk und Feierlichkeiten inklusive.


  • Die Trauer der Mutter: Die Mutter des Mädchens sagte, sie habe ihrem Schwiegervater diese Tat nie verziehen und bis zu seinem Tod nicht mit ihm gesprochen.



  • Das Geschenk des Vaters: Der Vater, der jahrelang mit Schuldgefühlen gelebt hatte, drückte seine Sehnsucht aus, indem er seiner Tochter ein goldenes Armband und eine wunderschöne Jadekette schenkte.


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Die bittere Frucht der Ein-Kind-Politik

Die in den 1980er- und 1990er-Jahren in China eingeführten demografischen Beschränkungen veränderten das Schicksal Tausender Mädchen grundlegend. Traditionelle Ansichten, die einen Sohn als Nachfolger der Generation und als Unterstützung im Alter sahen, zwangen viele Familien, ihre Töchter zu verstoßen. Hong Yanlis Geschichte ist eine von Tausenden, die an diese Zeit erinnern.

Nun möchten chinesische Eltern einem ausländischen Paar, das diesen Sommer in die Niederlande reiste und ihre Tochter dort aufzog, ihre Dankbarkeit ausdrücken.

Liebe Leserinnen und Leser, finden Sie, dass man seine Wurzeln suchen sollte, egal wie lange es dauert? Ist es menschlich, ein Kind aufgrund seines Geschlechts zu diskriminieren?

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