Tragödie in der Stadt, die 20 Prozent der weltweiten Schuhe produziert

Tragödie in der Stadt, die 20 Prozent der weltweiten Schuhe produziert

Am 9. Juli brach in einer großen Schuhfabrik in Jinjiang in der chinesischen Provinz Fujian ein schweres Feuer aus. Nach vorläufigen Informationen sind infolge dieses tragischen Vorfalls mindestens 28 Menschen ums Leben gekommen. Da die Rettungsarbeiten noch andauern, könnte die Zahl der Opfer weiter steigen. Dies berichtete die BBC .

Die lokale Xinhua Nachrichtenagentur zeigte in Aufnahmen, wie dichter schwarzer Rauch aus dem Fabrikgebäude aufstieg und einige Mitarbeiter in der Hoffnung auf Rettung auf dem Dach festsaßen. Nach der Meldung des Feuers wurden Hunderte Feuerwehrleute und Rettungskräfte zum Einsatzort entsandt.

Chinas Präsident Xi Jinping gab eine Erklärung zu der Tragödie ab und drückte sein tiefes Bedauern über die zahlreichen Todesopfer aus. Er ordnete zudem eine umfassende Untersuchung der Brandursachen an, um die Verantwortlichen zu ermitteln und sie gesetzlich streng zur Rechenschaft zu ziehen.

Die Stadt Jinjiang in der Provinz Fujian ist weltweit als „Schuhhauptstadt“ Chinas bekannt. Offiziellen Daten zufolge werden fast 20 Prozent der weltweit produzierten Sportschuhe genau in dieser Stadt hergestellt. Daher gilt die Region als eines der größten Industriezentren des Landes.

Nach ersten Informationen begann das Feuer gegen 12:00 Uhr Ortszeit in der Huiteng Footwear Fabrik . Sofort nach dem Vorfall trafen Hunderte Rettungskräfte und Feuerwehrausrüstung am Ort des Geschehens ein. Mehr als 200 Personen wurden aus der Fabrik in Sicherheit gebracht. Genaue Angaben zur Zahl der Verletzten wurden bisher nicht veröffentlicht.

Ersten Ermittlungsergebnissen zufolge könnte das Feuer im ersten Stock der Fabrik ausgebrochen sein. Da in diesem Bereich leicht entflammbare Materialien und Rohstoffe für die Produktion gelagert wurden, breitete sich das Feuer in kürzester Zeit auf das gesamte Gebäude aus.

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