Junge stirbt nach neun Jahren im Koma wegen Rohmilchkäse

Der 13-jährige Mattia Mayestri, der nach dem Verzehr von Rohmilchkäse in der italienischen Provinz Trentino schwer erkrankte, ist gestorben. Das berichtete RIA Nowosti.
Mattia infizierte sich 2017 im Alter von nur vier Jahren mit einem Bakterium, nachdem er Rohmilchkäse gegessen hatte. Infolgedessen entwickelte er ein schweres hämolytisch-urämisches Syndrom.
Danach fiel der Junge in einen dauerhaften vegetativen Zustand. Fast neun Jahre lang war er auf künstliche Ernährung und regelmäßige medizinische Betreuung angewiesen.
Berichten zufolge bestätigte der italienische Kassationsgerichtshof 2025 die Urteile gegen den ehemaligen Leiter des Käseherstellers und den Käser. Mattias Familie erhielt eine Entschädigung in Höhe von einer Million Euro.
Nach der Tragödie startete der Vater des Jungen eine Aufklärungskampagne über die möglichen Gefahren von Rohmilch und daraus hergestellten Produkten, insbesondere für die Gesundheit von Kindern.
Nach Mattias Tod wird nun eine Neubewertung des Falls erwartet. Dabei könnte auch die Frage der fahrlässigen Tötung rechtlich neu bewertet werden.

















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