Fragment einer SpaceX-Rakete prallt mit hoher Geschwindigkeit auf den Mond

Ein Raketenteil des Elon Musk gehörenden Unternehmens SpaceX ist gestern auf die Mondoberfläche geprallt, berichtete die BBC.
Nach Angaben der Publikation stürzte ein Teil einer SpaceX-Rakete gestern auf den Mond, nachdem es mehr als 18 Monate durch den Weltraum geflogen war. Das Ereignis wurde weltweit von zahlreichen Wissenschaftlern und Medien verfolgt.
Wissenschaftlichen Berechnungen zufolge bewegte sich das Objekt zum Zeitpunkt des Aufpralls mit etwa 2,43 Kilometern pro Sekunde, also fast 8.700 Kilometern pro Stunde.
Bei dem auf den Mond gestürzten Objekt handelte es sich Berichten zufolge um die Oberstufe einer Falcon-9-Rakete, die nicht für eine Rückkehr zur Erde ausgelegt war. Ihre Größe entsprach ungefähr der eines fünfstöckigen Gebäudes.
Die BBC betonte, dass der Zusammenstoß nach einer langfristigen Einwirkung der Schwerkraft und der Sonnenstrahlung auf das Raketenteil erfolgte. Zuvor hatte SpaceX im Januar 2025 zwei Mondlander aus den USA und Japan gestartet.
Nach Angaben der NASA stellt das Ereignis keine Gefahr für die Erde dar. Astronomen warten nun auf die Möglichkeit, die Einschlagstelle auf der Mondoberfläche zu beobachten und den Krater sowie mögliche Trümmer zu untersuchen.

















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