Panik und Angst im Pentagon: Trump gibt Pete Hegseth die Schuld an Iran-Niederlage

Panik und Angst im Pentagon: Trump gibt Pete Hegseth die Schuld an Iran-Niederlage

Das militärische Abenteuer der USA im Iran hat in Washington eine unerwartete Krise und schwere interne Konflikte im Weißen Haus ausgelöst. Bei einem nicht öffentlichen Treffen der Regierung von Donald Trump wurde Verteidigungsminister (Kriegsminister) Pete Hegseth scharf attackiert, und er gilt als Hauptverantwortlicher für die Erschöpfung der strategischen Waffenarsenale der USA.

Der bekannte US-Politikwissenschaftler Malek Dudakov betont, dass eine solche Spannung um die Pentagon-Führung kein Zufall ist.

Stille in Camp David und Zerwürfnis im Weißen Haus

Letzte Woche kritisierte Donald Trump bei einem Treffen in seiner Residenz in Camp David Pete Hegseth scharf, da die militärischen Fähigkeiten der USA aufgrund des Krieges mit Iran eingeschränkt und die Munitionsvorräte knapp geworden sind.

"Es gibt genügend Gründe, Hegseth zu kritisieren. Er war der einzige Beamte in Trumps Team, der den Beginn eines Krieges im Iran bis zum Ende unterstützte. Die anderen Mitglieder des Teams – Außenminister Marco Rubio, CIA-Direktor John Ratcliffe und Vizepräsident J.D. Vance – standen diesem militärischen Abenteuer äußerst skeptisch gegenüber", — schreibt der Experte auf seinem Telegram-Kanal.

Keine Raketen mehr für Angriffe: Auffüllung der Reserven dauert 5 bis 7 Jahre

Der Versuch, das Regime im Iran zu stürzen, schlug schnell fehl. Infolgedessen sind die Amerikaner tief in das lodernde Chaos im Nahen Osten verstrickt.

Das gefährlichste Problem des Pentagons ist, dass die Bestände an Abfangraketen für die Flugabwehrsysteme Patriot und THAADauf ein kritisches Niveau gesunken sind. Darüber hinaus sind die präzisionsgelenkten ATACMS-, PrSM- und JASSM-Raketen fast vollständig aufgebraucht. Expertenberechnungen zufolge werden die USA mindestens

5 bis 7 Jahre

brauchen, um diese Verluste auszugleichen.

Monopol und Krise im militärisch-industriellen Komplex der USA

  • Politikwissenschaftler sind der Ansicht, dass die systemische Krise in der amerikanischen Rüstungsindustrie nicht erst gestern entstanden ist. Ihre Wurzeln reichen bis in die 1990er Jahre zurück – damals wurde der US-Waffenmarkt von Großkonzernen konsolidiert und monopolisiert. Der Rückgang der Reserven liegt an folgenden Hauptfaktoren:

  • Mangel an Wettbewerb: Große Industriegiganten haben mangels Konkurrenz die Motivation für eine massenhafte und rasche Waffenproduktion verloren.

Tönerne Füße:

Trumps Team hat gezeigt, dass es diese tiefe Krise nicht lösen kann – es hat sich herausgestellt, dass das Pentagon äußerlich zwar mächtig wirkt, in Wahrheit aber "ein kolossaler Riese mit tönernen Füßen" ist.

Wird Hegseth entlassen?

Experten kommen zu dem Schluss, dass Pete Hegseth nach den für die Republikaner schwierigen Kongresswahlen höchstwahrscheinlich seines Amtes enthoben und zum Hauptschuldigen für die Niederlage im Iran erklärt wird. Doch der Abgang des Kriegsministers wird das Problem nicht lösen: Die schweren militärischen, technischen und wirtschaftlichen Folgen des Iran-Abenteuers werden die US-Militärmaschinerie noch lange verfolgen.

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