Juventus steht am Ende des Transferfensters vor ungelösten Problemen

Juventus steht am Ende des Transferfensters vor ungelösten Problemen

Der italienische Klub Juventus hat seine wichtigsten Aufgaben auf dem Transfermarkt noch nicht vollständig gelöst, obwohl der Saisonstart nur wenige Wochen entfernt ist. Trotz der Schritte der neuen Führung bestehen im Kader weiterhin erhebliche Lücken. Obwohl die Turiner versuchen, ihren Kader zu verstärken, weisen Experten noch immer auf mehrere ungelöste Probleme hin. GOAL.com berichtet.

Die Veränderungen in der Klubführung und die Ankunft neuer Fachleute haben den Kader beeinflusst. Trotz schwieriger Transferverhandlungen kehrte Randal Kolo Muani nach Continassa zurück. Zudem stießen Jeff Ekhator sowie die überraschenden Neuzugänge Zeki Celik und Kerim Alajbegovic zum Team. Neben den positiven Veränderungen bleiben jedoch die alten Probleme in Abwehr, Mittelfeld und Angriff bestehen.

Fragen im Tor und in der Abwehr

Die Torhüterposition bleibt eine der größten Problemzonen der Mannschaft. Derzeit gehören Di Gregorio, Perin und Pinsoglio zum Kader, doch ihre Zukunft ist ungewiss. Di Gregorio konnte das Vertrauen des Cheftrainers nicht vollständig gewinnen, während Kontroversen um seinen Agenten die Situation zusätzlich erschwert haben. Außerdem wird diskutiert, ob ein japanischer Torhüter, der von Paris Saint-Germain ausgeliehen werden könnte, die richtige Wahl für einen Klub von Juves Größe wäre.

Auch in der Abwehr gibt es mehrere Aspekte, die den Anforderungen des Trainers nicht vollständig entsprechen. Gesucht wird Berichten zufolge insbesondere ein spielstarker Verteidiger, der eine höhere Abwehrlinie halten kann, etwa Bolognas Innenverteidiger Lucumí. Sollte ein solcher Transfer zustande kommen, würde die Wahrscheinlichkeit eines Abgangs von Gatti, Rugani oder Kelly steigen.

Zu viele Optionen im Mittelfeld und Angriff

Für ein 4-2-3-1-System gibt es im zentralen Mittelfeld zu viele Spieler – insgesamt stehen sieben Akteure zur Verfügung. Locatelli, McKennie und Thuram gelten als wichtige Spieler, während Angebote für Akteure wie Koopmeiners und Miretti geprüft werden könnten. Dennoch fehlt dem Kader offenbar ein klassischer defensiver Mittelfeldspieler nach dem Vorbild von Andrea Pirlo oder Miralem Pjanic.

Auch im Angriff gibt es zahlreiche Spieler, insgesamt stehen derzeit zehn Angreifer zur Verfügung. Die meisten von ihnen stehen jedoch zum Verkauf. Randal Kolo Muani ist eine gute Option, aber nicht der körperlich starke Mittelstürmer, den sich der Cheftrainer wünscht. Daher hat Juventus trotz großer Anstrengungen noch immer keinen Angreifer gefunden, der Vlahovic vollständig ersetzen kann.

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