Der „hässlichste Hund der Welt“ steht fest

Der „hässlichste Hund der Welt“ steht fest

Einer der ungewöhnlichsten Wettbewerbe der Welt ist zu Ende gegangen. Im US-Bundesstaat Kalifornien wurde der „World’s Ugliest Dog“ – „Der hässlichste Hund der Welt“ diesjährige Wettbewerb von einem Mops gewonnen, der mit seinem Aussehen alle Blicke auf sich zog.

Die sechsjährige Hündin namens Jinny Lu belegte am 14. August beim Wettbewerb auf dem Sonoma County Fairgrounds in Santa Rosa den ersten Platz. Ihre Besitzerin Michelle Grady erhielt dafür 5.000 Dollar Preisgeld.

Berühmt für große Augen und eine heraushängende Zunge

Ein alter Mops mit heraushängender Zunge trägt eine Perlenkette.

Jinny Lus Aussehen hob sie von den anderen Teilnehmern ab. Ihre großen, hervorstehenden Augen, die ständig heraushängende Zunge und der besondere Gesichtsausdruck blieben den Juroren nicht verborgen.

Interessanterweise war dies nicht der erste ernsthafte Versuch der Hündin bei diesem Wettbewerb. Jinny Lu belegte beim Wettbewerb 2025 den zweiten Platz In diesem Jahr trat sie erneut an und gewann schließlich den Hauptpreis.

Ihre Geschichte ist noch interessanter als ihr Aussehen

Jinny Lu ist eine aus Südkorea gerettete Hündinund wurde später in die USA gebracht. Michelle Grady adoptierte sie vor etwa vier Jahren über Pug Rescue.

Deshalb hat ihr Sieg eine größere Bedeutung als nur das Ergebnis eines amüsanten Wettbewerbs. Die Veranstalter wollen auf Hunde aufmerksam machen, deren Aussehen von der Norm abweicht, ihre Einzigartigkeit zeigen und für die Adoption von Tieren werben.

Der Wettbewerb feierte sein 50-jähriges Jubiläum

Der diesjährige Wettbewerb war zudem von besonderer Bedeutung – der Wettbewerb „World’s Ugliest Dog“ wurde vor 50 Jahren ins Leben gerufen.

Eine Frau nimmt bei dem Wettbewerb mit ihrem Hund einen Scheck über 3.000 Dollar entgegen.

Den zweiten Platz belegte Pinky eine Mischung aus Chihuahua und Pomeranian, während der dritte Platz an Otto eine Chihuahua-Mischung, ging. Sie erhielten jeweils 3.000 und 2.000 Dollar Preisgeld.

Frauen halten ihre siegreichen hässlichen Hunde neben Pokalen hoch.

Die Veranstalter betonen, dass es bei dem Wettbewerb nicht darum geht, Hunde lächerlich zu machen. Vielmehr soll ihr einzigartiges Aussehen gefeiert und daran erinnert werden, dass jedes Tier Liebe und Fürsorge verdient.

So steht die einst gerettete Jinny Lu heute weltweit im Rampenlicht. Ihr Sieg zeigte erneut, dass der Begriff „Schönheit“ für jeden Menschen etwas anderes bedeuten kann .

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