Das Lebewesen, das jährlich über 700.000 Menschen tötet, wurde identifiziert

Das Lebewesen, das jährlich über 700.000 Menschen tötet, wurde identifiziert

Raubtiere wie Löwen, Tiger und Bären mögen gefährlich erscheinen. Doch sie sind nicht die Lebewesen, die das menschliche Leben am stärksten gefährden. Das Lebewesen, das weltweit jedes Jahr für den Tod von über 700.000 Menschen verantwortlich ist, ist die Mücke. Die US-amerikanischen Zentren für Krankheitskontrolle und Prävention (CDC) haben sie als das „gefährlichste Lebewesen der Welt“ bezeichnet.

Man muss nicht in die Wildnis gehen, um Mücken zu begegnen. Sie sind auch in bewohnten Gebieten weit verbreitet. Trotz ihrer geringen Größe und einer Lebensdauer von nur zwei bis drei Wochen können Mücken durch das Saugen von Blut verschiedene gefährliche Krankheiten übertragen.

Eine der gefährlichsten Krankheiten, die sie verbreiten, ist Malaria. Diese durch Parasiten verursachte Krankheit fordert jährlich über 600.000 Menschenleben. Besonders betroffen sind kleine Kinder in Afrika südlich der Sahara.

Obwohl Malaria in den USA Anfang der 1950er Jahre ausgerottet wurde, wurden 2023 in den Bundesstaaten Florida, Texas, Maryland und Arkansas 10 lokal übertragene Fälle identifiziert.

Mücken verbreiten auch Dengue-Fieber. Weltweit infizieren sich jährlich etwa 400 Millionen Menschen mit dem Dengue-Virus, bei fast 100 Millionen treten Symptome auf und etwa 21.000 Menschen sterben daran. In den USA waren die gemeldeten Dengue-Fälle im Jahr 2024 um 359 Prozent höher als der jährliche Durchschnitt von 2010 bis 2023.

Eine weitere gefährliche Krankheit ist das West-Nil-Virus. Lokale Fälle dieser Krankheit haben in den USA den höchsten Stand seit 22 Jahren erreicht. Das Virus verläuft oft asymptomatisch oder mit grippeähnlichen Symptomen, kann aber in einigen Fällen lebensbedrohlich werden. In den USA sterben jährlich über 130 Menschen daran.

In einigen Teilen der Welt übertragen Mücken auch Gelbfieber und Japanische Enzephalitis. Laut der Weltgesundheitsorganisation verursacht Gelbfieber jährlich bis zu 82.000 Todesfälle. Die Japanische Enzephalitis kann in schweren Fällen zum Tod führen und bei Überlebenden dauerhafte neurologische Schäden hinterlassen.

Gleichzeitig gibt es für einige dieser Krankheiten wirksame und sichere Impfstoffe.

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