Trump spricht offen über militärischen Konflikt mit Iran und Kontrolle der Straße von Hormus

Trump spricht offen über militärischen Konflikt mit Iran und Kontrolle der Straße von Hormus

US-Präsident Donald Trump beschrieb während eines Gesprächs mit Journalisten im Weißen Haus die direkte militärische Konfrontation zwischen Washington und Teheran als eine „nebensächliche Kleinigkeit“ (Bagatelle) für die Vereinigten Staaten. Vor dem Hintergrund dieser aufsehenerregenden Aussage betonte Trump, dass er nicht mehr an einem Waffenstillstandsabkommen mit der iranischen Führung interessiert sei, da die USA die strategisch wichtige Straße von Hormus fast vollständig unter Kontrolle hätten und die Wirtschaft des Rivalen in einer tiefen Rezession stecke.

„Das ist kein Krieg, sondern ein kleiner militärischer Konflikt“: Die Einschätzung von Vance und Trump

Der Chef des Weißen Hauses erläuterte die offizielle Position Washingtons zur Lage wie folgt:

  • Die Vorsicht des Vizepräsidenten: Zuvor hatte US-Vizepräsident J.D. Vance offen erklärt, dass er die laufenden militärischen Ereignisse nicht als einen ausgewachsenen „Krieg“ bezeichnen würde;

  • Trumps scharfe Antwort: Auf die Frage von Journalisten, wie man diesen Konflikt nennen solle, antwortete Trump: „Ich nenne es einen militärischen Streit, denn für uns ist das nur eine nebensächliche Kleinigkeit“, antwortete er (der Beitrag wurde vom Sender C-SPAN ausgestrahlt);

  • Kein Interesse an einer Einigung: Der Präsident fügte hinzu, dass er keine Notwendigkeit für diplomatische Gespräche mit Teheran zur Beendigung der Militäroperationen sehe, da das derzeitige Kräfteverhältnis das Weiße Haus voll und ganz zufriedenstelle.

Kontrolle über die Straße von Hormus und der Zusammenbruch der iranischen Wirtschaft

Trump nannte die wichtigsten strategischen Faktoren, die die militärische Überlegenheit gefestigt haben:

  • Das Öltor der Welt wurde eingenommen: Laut dem Präsidenten hat die US-Marine die Straße von Hormus, die wichtigste Arterie der weltweiten Öltransportroute, „fast vollständig“ unter ihre Kontrolle gebracht;

  • Völliger wirtschaftlicher Ruin: Infolge verheerender Sanktionen und der Konfrontation erlebt das iranische Finanzsystem eine Phase des „totalen Crashs“ (Zusammenbruch);

  • Die Drohung, „vom Erdboden zu tilgen“: Am 31. August, nachdem die Revolutionsgarden (IRGC) Washington mit der Aussage „Ihr werdet eure neuen Angriffe bereuen“ gedroht hatten, drohte Trump offen damit, den Iran „als Staat vom Erdboden zu tilgen“.

Kämpfe seit Februar und der gescheiterte Juni-Waffenstillstand

Die militärische Krise zwischen den beiden Ländern hat in kurzer Zeit mehrere Phasen durchlaufen:

  • Beginn des Krieges: Aktive bewaffnete Zusammenstöße zwischen den USA und dem Iran begannen im Februar dieses Jahres;

  • Gebrochenes Abkommen: Obwohl die Parteien im Juni ein Waffenstillstandsabkommen erzielten, flammten die Feindseligkeiten nur wenige Wochen später wieder auf;

  • Strategie des langfristigen Drucks: Trumps jüngste Aussage zeigt, dass Washington nicht mehr auf den Verhandlungstisch setzt, sondern auf eine Strategie der vollständigen wirtschaftlichen und militärischen Erschöpfung Teherans.

Was denken Sie, Donald Trumps Bezeichnung des Konflikts mit dem Iran als „nebensächliche Kleinigkeit“ – bedeutet dies die absolute Überlegenheit der Vereinigten Staaten oder ist es das Vorspiel für eine gefährlichere Explosion im Nahen Osten? Wie wird sich die US-Kontrolle über die Straße von Hormus auf die Ölpreise und den Weltmarkt auswirken? Hinterlassen Sie Ihre Meinung in den Kommentaren!

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