Kirill Budanow enthüllt seinen Rat an Selenskyj bezüglich des Donbas

Kirill Budanow enthüllt seinen Rat an Selenskyj bezüglich des Donbas

Der Chef des ukrainischen Geheimdienstes, Kirill Budanow, gab in einer Erklärung gegenüber der einflussreichen The New York Times Details zu den hinter den Kulissen geführten Verhandlungen zwischen Kiew und Moskau bekannt. Er riet Präsident Wolodymyr Selenskyj, jedes Abkommen strikt abzulehnen, das es Moskau ermöglichen würde, seine Flagge in Gebieten zu hissen, die derzeit nicht unter der Kontrolle der russischen Armee stehen. Zudem wurde bekannt, dass die Gespräche in den kommenden Tagen wieder aufgenommen werden könnten, ein Waffenstillstand an der Front jedoch nicht vor dem Frühjahr 2027 zu erwarten sei.

Klare Haltung zum Donbas: „Keine russische Flagge erlaubt“

Kirill Budanow legte die prinzipiellen Grenzen der Ukraine in territorialen Fragen dar:

  • Territoriale Verluste werden nicht anerkannt: Der Beamte betonte, dass er zwar zu diplomatischen Schritten zur Beendigung des Krieges bereit sei, den formellen Verlust von Gebieten jedoch niemals akzeptieren werde;

  • Dringender Rat an Selenskyj: Budanow riet dem ukrainischen Staatschef, kein Dokument zu unterzeichnen, das es der russischen Flagge ermöglichen würde, in Gebieten zu wehen, die auf dem Schlachtfeld nicht unter russischer Kontrolle stehen;

  • Status der verbleibenden vier Städte: In den Verhandlungsunterlagen werden die unter ukrainischer Kontrolle verbleibenden Donbas-Gebiete als „vier teilweise zerstörte mittelgroße Städte und ausgedehnte landwirtschaftliche Flächen“ beschrieben.

Geheimgespräche in Abu Dhabi: 2 Hauptthemen von 20 Punkten übrig

The New York Times enthüllte wichtige Punkte der unter US-Vermittlung geführten Geheimverhandlungen:

  • Reduzierung von 20 auf 2 Punkte: Bei den Verhandlungen in Abu Dhabi Anfang 2026 wurde ein umfassender Entwurf, der ursprünglich 20 Punkte umfasste, auf zwei Hauptprobleme reduziert;

  • Schicksal des AKW Saporischschja und des Donbas: Derzeit stehen nur noch zwei entscheidende Themen auf der Tagesordnung: der Status des Kernkraftwerks Saporischschja und die Zukunft der ukrainisch kontrollierten Gebiete im Donbas;

  • Vorschläge für eine Notverwaltung: In den Diskussionen wurden ungewöhnliche Mechanismen zur Verwaltung dieser Gebiete vorgeschlagen, darunter die Übertragung der Kontrolle an private Militärunternehmen (PMC), die Einrichtung eines speziellen „Friedensrates“ mit US-Unterstützung oder die Einführung einer gemeinsamen zivilen Verwaltung.

Verhandlungsaussichten: Kein Waffenstillstand vor Frühjahr 2027

Trotz zunehmender diplomatischer Aktivitäten wird die Wahrscheinlichkeit eines baldigen Kriegsendes als sehr gering eingeschätzt:

  • Wiederaufnahme der Gespräche erwartet: Kirill Budanow erklärte, dass die Kontakte zwischen den Parteien noch in diesem Monat wieder aufgenommen werden könnten;

  • Frist bis Frühjahr 2027: Die Wiederaufnahme der Verhandlungen bedeutet jedoch keinen sofortigen Waffenstillstand an der Front. Budanow stellte klar, dass er nicht glaube, dass es vor dem Frühjahr 2027 zu einer Waffenstillstandsvereinbarung kommen werde;

  • Langfristiger Kampf: Diese Aussage verdeutlicht, dass Washingtons Bemühungen, den Konflikt sofort einzufrieren, auf sehr komplexe Hindernisse stoßen.

Glauben Sie, dass ein „Friedensrat“ oder private Kontrollstrukturen den Konflikt im Donbas und um das AKW Saporischschja beenden können? Wie realistisch ist Budanows Einschätzung, dass vor Frühjahr 2027 kein Waffenstillstand zu erwarten ist? Schreiben Sie Ihre Meinung in die Kommentare!

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