Mädchen, das seinen Reisepass in einem Video zeigte, tappt in die Falle von Betrügern

Ein Mädchen namens Valeriya, das in Moskau, Russland, lebt, wurde Opfer von Betrügern, nachdem ihre Passdaten in einem Video über ihre Reise sichtbar waren. Dies berichteten russische Medien unter Berufung auf „Ostoroschno, nowosti“.
Es stellte sich heraus, dass das Mädchen Ende Juli ein Reel über ihre Reise nach Rostow am Don über Krasnodar gepostet hatte. Zu Beginn des Videos zeigte sie ihre Reisetickets, auf denen ihre Passdaten zu sehen waren. Der Clip wurde fast 65.000 Mal angesehen.
Etwa einen Monat später erhielt sie einen Anruf von jemandem, der sich als Lieferdienst ausgab. Die Betrüger erzählten dem Mädchen, dass ein Produkt geliefert werde, das sie nicht bestellt hatte. Während des Gesprächs erhielt sie einen Code per SMS, den Valeriya den Betrügern mitteilte.
Danach gelang es den Kriminellen, auf ihr „Gosuslugi“-Konto zuzugreifen. Einige Stunden später riefen sie erneut an und behaupteten, ihr Konto sei gehackt worden und Sicherheitsmaßnahmen seien erforderlich. Der Anrufer fragte, um welches Bankkonto sie sich am meisten sorge. Da Valeriya erkannte, dass sie wieder mit Betrügern sprach, legte sie auf.
Kurz darauf erhielt sie SMS-Nachrichten über Mikrokredite, die in ihrem Namen beantragt wurden. Laut Valeriya versuchten die Betrüger, Mikrokredite in Höhe von 90.000 und 47.000 Rubel auf ihren Namen aufzunehmen und stellten Anträge für weitere Beträge.
Das Mädchen wandte sich umgehend an das MFC und die Polizei, reichte eine Erklärung ein, dass sie nichts mit den Mikrokrediten zu tun habe, und stellte den Zugriff auf ihr „Gosuslugi“-Konto wieder her.
Experten empfehlen, darauf zu achten, dass Reisepässe, Tickets, Bankkarten oder andere persönliche Daten in online veröffentlichten Videos nicht sichtbar sind. Am wichtigsten ist es, niemals Bestätigungscodes per SMS an unbekannte Anrufer weiterzugeben.

















Kommentare 0
…