Vier Frauen schmuggeln 225 Schlankheitsspritzen in Socken

Vier Frauen wurden an einem chinesischen Grenzübergang dabei erwischt, wie sie versuchten, 225 „Schlankheitsspritzen“ zu schmuggeln. Sie hatten die medizinischen Injektionen in ihren Socken und Kleidungstaschen versteckt.
Zollbeamte stoppten die Frauen, als sie mit gesenkten Köpfen und weiten Hosen an den Kontrolleuren vorbeizugehen versuchten, ohne Blickkontakt aufzunehmen. Keine der Reisenden hatte die geschmuggelten Schlankheitsinjektionen deklariert.
Der Vorfall ereignete sich am Grenzübergang Luohu, als die Frauen versuchten, von Hongkong auf das chinesische Festland zu gelangen, wie aus einer Zollmitteilung vom 12. September hervorgeht. Dies berichtete Need To Know.
Laut den Zollbeamten betraten die Frauen nacheinander den Kontrollbereich. Da sie sich nervös verhielten, wurden sie einer gesonderten Überprüfung unterzogen.
Bei einer der Frauen wurden Pakete in beiden Socken sowie in ihren Taschen gefunden. Bei einer zweiten Verdächtigen war ein Paket in der rechten Socke und ein weiteres in der Tasche versteckt.
Die anderen beiden Frauen hatten jeweils ein Paket in ihren Socken verstaut.
Den Zollangaben zufolge enthielt jedes Paket 25 Injektionsstifte. Somit erreichte die Gesamtzahl der beschlagnahmten Spritzen 225 Stück.
Nachdem die Kontrolleure die in Pakete gewickelten Injektionen aus der Kleidung der Frauen entfernt hatten, veröffentlichten sie auch Fotos davon.
In der offiziellen Mitteilung wurden weder die Namen der Reisenden noch die Marke der Injektionen oder der geschätzte Marktwert der beschlagnahmten Produkte genannt.
Die Injektionen ähneln beliebten Schlankheitsstiften, die aufgrund der großen Preisunterschiede auf beiden Seiten der Grenze auf dem Schwarzmarkt weit verbreitet sind.
An nahegelegenen Grenzübergängen wurden bereits ähnliche Fälle registriert. Solche Vorfälle werden an die Anti-Schmuggel-Einheiten weitergeleitet.
Zudem können nicht deklarierte medizinische Injektionen ohne entsprechende Einfuhrgenehmigung als Schmuggelware eingestuft werden.
Bisher haben die Zollbehörden keine Informationen darüber gegeben, ob gegen die vier Frauen ein Strafverfahren eingeleitet wurde oder ob Bußgelder verhängt werden.

















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