Goldmine im Sudan eingestürzt: Es gibt Todesopfer

In der Goldmine Al-Zara im sudanesischen Bundesstaat West-Kordofan kam es zu einem Einsturz, bei dem mindestens 67 Menschen ums Leben kamen. Dutzende Bergleute könnten noch unter den Trümmern begraben sein. Such- und Rettungsarbeiten dauern an. Dies berichtete heute die Publikation Sudan Tribune.
Der Vorfall ereignete sich in einer Mine nahe der Stadt Al-Nuhud. Während zunächst von 67 geborgenen Leichen die Rede war, meldeten lokale Quellen später, dass 82 Leichen gefunden wurden. Daher ist die genaue Zahl der Opfer derzeit noch unklar.
Der Einsturz könnte durch die Aufweichung des Bodens infolge starker Regenfälle in den letzten Tagen verursacht worden sein. Die genaue Ursache des Vorfalls wurde jedoch noch nicht bestätigt.
Die Rettungsarbeiten finden unter schwierigen Bedingungen statt. Es wird berichtet, dass die Suche nach Verschütteten aufgrund des Mangels an Spezialausrüstung und Sicherheitsvorkehrungen in der Minenregion äußerst schwierig ist.
Das Gebiet, in dem sich die Al-Zara-Mine befindet, steht unter der Kontrolle der Rapid Support Forces (RSF). Das Sudan Doctors Network betonte, dass die Arbeit in inoffiziellen Minen, die nicht den Sicherheitsanforderungen entsprechen, in den Konfliktgebieten des Landes ein großes Risiko darstellt.
Ein Großteil des Goldes im Sudan wird in kleinen, inoffiziellen Minen abgebaut. Aufgrund mangelnder Sicherheitsmaßnahmen in solchen Minen kommt es häufig zu Einstürzen.

















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