«Großes Veto bei der UNO!»: China und Russland blockieren Resolution des Sicherheitsrates

Der bewaffnete Konflikt um das Rote Meer und die Bab-el-Mandeb-Straße, eine der wichtigsten maritimen Handelsrouten der Welt, hat den Höhepunkt einer globalen diplomatischen Konfrontation erreicht. Wie der einflussreiche japanische Fernsehsender NHK berichtet, haben China und Russland bei einer Dringlichkeitssitzung des UN-Sicherheitsrates zur Krise in der Bab-el-Mandeb-Straße die von den USA, Großbritannien sowie deren Verbündeten eingebrachte verbindliche Resolution erfolgreich blockiert. Infolgedessen endete die Ratssitzung in einer Sackgasse, ohne dass ein Abschlussdokument verabschiedet wurde.
Peking und Moskau forderten statt militärischer Gewalt und einseitigem Druck einen sofortigen Waffenstillstand und die Wiederaufnahme des politischen Dialogs. Auslöser dieser heftigen Debatten waren die seit dem 3. September im Jemen begonnenen Angriffe sowie die Tatsache, dass die Huthi-Rebellen am 11. September die strategisch wichtige Insel Mayun (Perim) mitten in der Bab-el-Mandeb-Straße vollständig unter ihre Kontrolle gebracht haben. Die Besetzung der Meerenge bedroht direkt die Welthandelsader zwischen Europa und Asien; infolge der bewaffneten Zusammenstöße mussten bereits über 125.000 Zivilisten ihre Heimat verlassen.
Warum haben Peking und Moskau die Resolution gegen die Huthis abgelehnt, welchen Schlag versetzt der Verlust der Insel Mayun der Weltwirtschaft und welchen Schritt wird die von den USA geführte Koalition nun unternehmen?
«Dialog statt militärischem Druck»: Die Position von Peking und Moskau bei der UNO
Die von den Diplomaten Chinas und Russlands formulierten Hauptforderungen:
Sofortiger Waffenstillstand: Der chinesische Vertreter betonte, dass sich die Situation am Rande einer großflächigen Eskalation befinde, und rief dazu auf, unter Vermittlung der Golfstaaten an den Verhandlungstisch zurückzukehren;
Souveränität und Schutz ziviler Schiffe: Peking erklärte, die territoriale Integrität des Jemen und Saudi-Arabienszu unterstützen und sich gegen Angriffe auf friedliche Handelsschiffe auszusprechen;
Politischer Dialog unter Einbeziehung der Huthis: Die russische Seite forderte die Wiederaufnahme eines inklusiven Friedensdialogs, an dem alle Kräfte, einschließlich der Huthis, teilnehmen;
Lektion aus Resolution 2722: Moskau warnte den Sicherheitsrat vor «übereilten und unüberlegten Handlungen» und erinnerte daran, dass die frühere Resolution 2722 von einigen Staaten falsch ausgelegt wurde und als Vorwand für militärische Operationen in der Region diente.
«Die Weltwirtschaft als Geisel»: Die scharfen Vorwürfe der USA, Großbritanniens und Saudi-Arabiens
Die Einwände der westlichen Koalition und der regionalen Staaten:
Rückzug der Huthis und die Rolle des Iran: Die USA forderten die Huthis auf, die Angriffe einzustellen und ihre Truppen aus den besetzten Gebieten abzuziehen, und riefen den Iran dazu auf, die militärische Unterstützung der Rebellen zu beenden;
Freiheit der Schifffahrt: Die US-Delegation betonte, dass das Recht auf freie Schifffahrt auf hoher See das Fundament der gesamten Weltwirtschaft sei;
Vorwürfe Saudi-Arabiens: Der Vertreter Riads beschuldigte die Huthis, die Meerengen «abzuschnüren» und die «Weltwirtschaft als Geisel zu nehmen»;
Forderung nach Stopp des Waffenflusses: Der jemenitische Botschafter bei der UNO forderte den Sicherheitsrat auf, die Waffen- und Finanzströme an die Rebellen zu unterbinden.
Besetzung der Insel Mayun und 125.000 Flüchtlinge: Das Ausmaß der Katastrophe
Analyse der jüngsten militärischen Entwicklungen in der Bab-el-Mandeb-Straße:
Strategische Wende am 11. September: Infolge der am 3. September begonnenen großflächigen Angriffe brachten die Huthis die im Zentrum der Meerenge gelegene Insel Mayun unter ihre Kontrolle;
Schließung der maritimen Arterie: Die Besetzung dieser Insel brachte alle Öltanker und Containerschiffe, die durch das Rote Meer zum Suezkanal fahren, direkt in die Schusslinie;
Humanitäre Krise: Nach Angaben der UNO mussten aufgrund der heftigen Kämpfe, die seit Anfang September andauern, mindestens 125.000 Zivilisten ihre Häuser verlassen.
Dieses Veto von China und Russland bei der UNO zeigt, dass die Krise im Roten Meer kein lokaler Konflikt mehr ist, sondern zu einem riesigen geopolitischen Schlachtfeld geworden ist, auf dem die Interessen mächtiger Atommächte aufeinanderprallen.
Glauben Sie, dass die USA und ihre Verbündeten nach der Blockade der UN-Resolution ohne UN-Mandat eine direkte Militäroperation starten werden, um die Insel Mayun und Bab-el-Mandeb zu befreien? Wird die Kontrolle der Huthis über die strategische Meerenge die Preise für Öl und Konsumgüter weltweit weiter in die Höhe treiben? Hinterlassen Sie Ihre analytischen Gedanken in den Kommentaren und teilen Sie diese Analyse des globalen Konflikts, in dem das Schicksal des Welthandels entschieden wird, mit allen Politikinteressierten und Ihren Freunden!


















Kommentare 0
…